Damit glichen die Tessiner die Best-of-7-Serie auf 2:2 aus.

Im ausgeglichenen ersten Drittel war Ambri die glücklichere Mannschaft. Während Biel durch den Kanadier Frank Banham nur den Pfosten traf (3.), erzielte der amerikanische Offensiv-Verteidiger Nicholas Naumenko mit seinem ersten Playout-Treffer das letztlich vorentscheidende 1:0 (16.).

In der Folge traten die Tessiner vor allem mit Topskorer Paolo Duca und den beiden Amerikanern Erik Westrum, der den Assist zum 1:0 gab, und Naumenko druckvoller auf. Die Seeländer wirkten -- anders als in den ersten beiden Spielen -- mehrheitlich unkoordinert. Zur Entscheidung traf Playout-Topskorer Westrum (4. Tor) mit seinem Schuss ins leere Tor. Mit diesem knappen Sieg haben die Tessiner den Heimvorteil wieder zurückgeholt, nachdem sie zwischenzeitlich in der Serie 0:2 zurückgelegen hatten.

Biel - Ambri-Piotta 0:2 (0:1, 0:0, 0:1).

Eisstadion. -- 5853 Zuschauer. -- SR Eichmann/Rochette, Dumoulin/Fluri. -- Tore: 16. Naumenko (Westrum, Kutlak/Ausschluss Himelfarb) 0:1. 60. (59:40) Westrum 0:2 (ins leere Tor). -- Strafen: 10mal 2 Minuten gegen Biel, 11mal 2 Minuten plus 1mal 10 Minuten (Naumenko) gegen Ambri-Piotta. -- PostFinance-Topskorer: Nüssli; Duca.

Biel: Caminada; Kparghai, Steinegger; Reber, Gossweiler; Kamerzin, Fröhlicher; Truttmann, Fata, Nüssli; Desmarais, Tschantré, Neff; Banham, Peter, Himelfarb; Randegger, Zigerli, Lötscher.

Ambri-Piotta: Krizan; Naumenko, Stephan; Bundi, Kutlak; Celio, Horak; Marghitola; Duca, Westrum, Sciaroni; Murovic, Bianchi, Demuth; Micheli, Schönenberger, Christen; Zanetti, Stirnimann, Isabella.

Bemerkungen: Biel ohne Beccarelli, Schneeberger, Brägger, Ehrensperger, Bärtschi, Wetzel, Boss, Stalder, Bicek (alle verletzt), Hill, Dostoinov (beide überzählig) und Tschannen (gesperrt). Ambri-Piotta ohne Bäumle, Mattioli (beide verletzt), Gautschi (krank), Walker (gesperrt) und Wahlberg (überzählig). -- 3. Pfostenschuss: Banham. -- 51. Timeout Biel (ab 58:58 bis 59:40 ohne Torhüter).