Formel 1

Alonso verzückte Tifosi - Webber wieder WM-Leader

Ferrari-Heimsieg dank Fernando Alonso

Ferrari-Heimsieg dank Fernando Alonso

Fernando Alonso hat im Grand Prix von Italien dem Ferrari-Team den ersten Heimsieg seit dem Triumph von Michael Schumacher vor vier Jahren beschert.

Der Spanier selber verbesserte seine Situation im Kampf um den WM-Titel mit seinem dritten Sieg in dieser Saison nach jenen in Bahrain und Deutschland markant, zumal der bisherige WM-Leader Lewis Hamilton ausschied. Dessen Auftritt war von kurzer Dauer. Der Engländer touchierte nach wenigen hundert Metern seitlich den Ferrari mit Felipe Massa und beschädigte dabei die Vorderrad-Aufhängung.

Nach Hamiltons Missgeschick kams an der Spitze der Gesamtwertung fünf Rennen vor Schluss zum Zusammenschluss. Mark Webber genügte der 6. Platz, um wieder die Führung zu übernehmen. Der Australier liegt fünf Punkte vor Hamilton. Alonso und Button weisen als Dritter und Vierter 21 und 22 Punkte Rückstand auf, Vettel als Fünfter 24 Punkte.

Die Entscheidung in Monza fiel im Zug des Boxenstopps. Alonso blieb vor seinem Zwischenhalt eine Runde länger draussen als der zu jenem Zeitpunkt führende Jenson Button. Dies reichte, um den Weltmeister, der beim Start am aus der Pole-Position losgefahrenen Asturier vorbeigezogen war, wieder hinter sich zu lassen.

Das Sauber-Team und Sébastien Buemi im Toro Rosso gingen leer aus. Pedro de la Rosa klassierte sich als Vierzehnter, kam dabei aber nie in die Nähe der punkteberechtigenden Platzierungen. Wie für Hamilton wars auch für Kamui Kobayashi ein Tag zum Vergessen. Der Japaner, der sich von Position 13 reelle Chancen auf den Gewinn von WM-Punkten hatte ausrechnen dürfen, musste das Rennen wegen Problemen mit dem Getriebe aus der Boxengasse aufnehmen und wurde durch die streikende Technik schon kurz nach dem Start zur Aufgabe gezwungen. Buemi verbesserte sich beim Start um vier Positionen auf Platz 10, musste diesen aber nach dem Boxenstopp an Rubens Barrichello im Williams abtreten.

Monza. Grand Prix von Italien: 1. Fernando Alonso (Sp), Ferrari. 2. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes, 2,9 Sekunden zurück. 3. Felipe Massa (Br), Ferrari, 4,2. 4. Sebastian Vettel (De), Red Bull-Renault, 28,1. 5. Nico Rosberg (De), Mercedes, 29,9. 6. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 31,2. 7. Nico Hülkenberg (De), Williams-Cosworth, 32,8. 8. Robert Kubica (Pol), Renault, 34,0. 9. Michael Schumacher (De), Mercedes, 44,9. 10. Rubens Barrichello (Br), Williams-Cosworth, 64,2. 11. Sébastien Buemi (Sz), Toro Rosso-Ferrari. 65,0. Ferner, 14. eine Runde zurück: Pedro de la Rosa (Sp), Sauber-Ferrari. -- Ausgeschieden u.a.: Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari; Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes.

WM-Stand nach 14 von 19 Rennen. Fahrer: 1. Webber 187. 2. Hamilton 182. 3. Alonso 166. 4. Button 165. 5. Vettel 163. 6. Massa 124. 7. Rosberg 112. 8. Kubica 108. 9. Schuamcher 46. 10. Sutil 45. Ferner: 12. Kobayashi 21. 16. Buemi 7. 17. De la Rosa 6. -- Teams: 1. Red Bull-Renault 350. 2. McLaren-Mercedes 347. 3. Ferrari 290. 4. Mercedes 158. 5. Renault 127. 6. Force India-Mercedes 58. 7. Williams-Cosworth 47. 8. Sauber-Ferrari 27. 9. Toro Rosso-Ferrari 10.

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