Alinghi mit Startverzicht und Sieg

Sieg für Alinghi gegen BMW Oracle

Sieg für Alinghi gegen BMW Oracle

In der Round Robin II der Louis Vuitton Pacific Series hat Alinghi gegen das Team New Zealand aus taktischen Gründen auf den Start verzichtet.

Tags darauf besiegte das Schweizer Syndikat den Erzrivalen BMW Oracle mit 26 Sekunden Vorsprung.

Alinghi fasste den Entschluss, nicht gegen das Team New Zealand anzutreten, weil gegen den Gastgeber nur Punkte zu verlieren und keine zu gewinnen gewesen wären. In der Round Robin II werden die Resultate gegen die für den Final gesetzten Neuseeländer nicht ins Klassement aufgenommen. Ein Sieg wäre im Prinzip wertlos gewesen. Und Alinghi wollte nicht das Risiko eingehen, für allfällige Regelverstösse mit einem Punktabzug bestraft zu werden.

Steuermann Ed Baird erklärte: "Im Normalfall würden wir uns ein Duell mit dem Team New Zealand nicht entgehen lassen, aber wir müssen an die Strategie denken." Alinghi hat in der Regatta vor Auckland gute Chancen auf die Final-Qualifikation. Bei den letzten zwei Austragungen des America's Cup (2003 und 2007) hatte sich die in Genf ansässige Crew gegen das Team New Zealand in den Best-of-9-Finalserien jeweils klar durchgesetzt.

Der Startverzicht von Alinghi kam bei der Konkurrenz nicht gut an. Dean Barker, Skipper im Team New Zealand, kritisierte das Vorgehen heftig. Er warf Alinghi Respektlosigkeit vor.

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