2:0 gegen Titelverteidiger Detroit

Mark Streit (l.) im Zweikampf

Mark Streit (l.) im Zweikampf

Die New York Islanders, die die schlechteste Bilanz aller 30 NHL-Klubs aufweisen, haben in der Nacht auf Samstag einen überraschenden Sieg gefeiert.

Sie gewannen beim bereits für die Playoffs qualifizierten Titelverteidiger Detroit 2:0. Die Tore für die Islanders erzielten der Däne Frans Nielsen und der erst 19-jährige Kanadier Josh Bailey im Mitteldrittel. Der Berner Verteidiger Mark Streit stand bei beiden Aktionen auf dem Eis, Skorerpunkte konnte er sich keine gutschreiben lassen. Er erhielt rund 24 Minuten Einsatzzeit. Islanders-Goalie Joey MacDonald verbuchte dank 42 Paraden seinen ersten Shutout in der National Hockey League.

Die Anaheim Ducks erlitten nach fünf Siegen in Serie einen Rückschlag. Gegen die Edmonton Oilers (3:5) verloren sie zu Hause das Duell zweier Mannschaften, welche in der Western Conference um einen Platz in den Playoffs kämpfen. Ducks-Torhüter Jean-Sébastien Giguere erwischte einen rabenschwarzen Abend. Er liess in den ersten 23 Minuten vier der sieben Schüsse passieren. Nach dem 2:4 machte er Jonas Hiller Platz. Der Appenzeller zeigte zwölf Paraden, blieb unbezwungen, die Ducks gingen dennoch und trotz klarer Überlegenheit (Schussverhältnis 54:20) als Verlierer vom Eis. Edmontons Ales Kotalik traf zwölf Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Tor zum Endresultat.

Toronto kann sich kaum mehr Hoffnungen auf die Playoff-Qualikation machen. Die Maple Leafs unterlagen den Buffalo Sabres 3:5. Martin Gerber sass nach seinem Ausraster gegen die Washington Capitals eine seiner drei Sperren ab, sein Stellvertreter Curtis Joseph vermochte wie Anaheims Giguere nicht zu überzeugen. Der bald 42-jährige Joseph parierte in den ersten 24 Minuten lediglich fünf der neun Schüsse, nach dem 0:4 rückte Justin Pogge an seine Stelle.

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