Hooligans

1400 Personen sind bereits in Hooligan-Datenbank erfasst

Hooligans bei Fussballspiel in Zürich 2011 (Archiv)

Hooligans bei Fussballspiel in Zürich 2011 (Archiv)

Die Zahl der in der Hooligan-Datenbank HOOGAN erfassten Personen nimmt weiter zu. Aktuell sind 1400 Personen eingetragen, rund 100 mehr als vor einem Jahr. Seit vergangenem Sommer wurden 154 Personen neu erfasst.

Gleichzeitig wurden die Daten zu 122 Personen gelöscht, wie das Bundesamt für Polizei (fedpol) am Freitag mitteilte. Das Amt veröffentlicht die Zahlen zweimal jährlich.

Die Hooligan-Datenbank gibt es seit August 2007. Darin werden Daten über Personen gespeichert, die sich an Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben. Gespeichert werden dürfen Daten über Personen, gegen die Ausreisebeschränkungen oder Massnahmen wie Rayon- und Stadionverbote verhängt worden sind.

72 Prozent der eingetragenen Personen haben einen Bezug zum Fussball, 28 Prozent zum Eishockey. Die Hälfte ist zwischen 19 und 24 Jahre alt, zwölf Personen sind weiblich. Die meisten haben laut fedpol gegen das Sprengstoffgesetz verstossen (371 aktive Massnahmen).

Weitere Tatbestände sind Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Sachbeschädigungen und Tätlichkeiten. 863 Personen sind mit einem Stadion- oder Rayonverbot belegt: 560 mit einem Stadionverbot und 303 mit einem Rayonverbot.

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