Die Neuenburger wurden 1987 und 1988 Schweizer Meister, standen fünf Mal im Cupfinal und  erlebten im Europacup magische Nächte gegen Bayern München und Real Madrid erlebten.


1987: Xamax besiegt Bayern München

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Xamax - Bayern 1987



Die aktuelle Realität am Neuenburgersee ist aber eine andere. Vom kriminellen Besitzer Bulat Tschagajew Anfang 2012 in den Konkurs und in die düsterste Epoche der Klubgeschichte geritten, wurde ein paar Monate später das neue «Xamax 1912» gegründet und im Jahr danach die Fusion mit Serrières (Neuchâtel Xamax FCS) besiegelt.

Langsame Rückkehr

Unter Präsident Christian Binggeli und Trainer Roberto Cattilaz gelang im ersten Jahr der Aufstieg in die 1. Liga Classic und im Juni 2014 jener in die Promotion League.

Mit einem Budget von 1,3 Millionen Franken und einer Mannschaft, die zum grossen Teil aus regionalen Spielern und nur zwei Profis besteht, streben die Neuenburger nun in den nächsten beiden Jahren den Aufstieg in die Challenge League an.

Nach drei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen belegen sie nach sieben Runden in der dritthöchsten Spielklasse Rang sieben; zehn Punkte hinter Rapperswil.

Fast 2000 Zuschauer im Schnitt

In den beiden letzten Jahren hat sich Xamax in Neuenburg und Umgebung mit Erfolgen und einer bodenständigen Mannschaft viele Sympathien zurückgeholt. Fast 2000 Zuschauer kommen mittlerweile zu den Spielen auf dem Kunstrasen, der seit 2007 derselbe und in einem katastrophalen Zustand ist.

Mit Captain und Goalie Laurent Walthert, Kilian Witschi, Mike Gomes, Charles André Doudin, Mikael Rodriguez und dem neu von Sochaux gekommenen David Sauget (205 Ligue-1-Spiele) stehen bestandene Spieler neben vielen Talenten im Team. Sind sind bereit, GC einen grossen Cupfight zu liefern.