Am 26. Februar wird Gianni Infantino zum nächsten Fifa-Präsident gewählt

Die Fifa hat einen Präsidenten! Nach 18 Jahren Sepp Blatter wird Gianni Infantino am 26. Februar zum nächsten Präsidenten gewählt. Er setzt sich an der Präsidenten-Wahl im zweiten Wahlgang gegen Salman bin Ibrahim Al Chalifa durch. Wie schon sein Vorgänger kommt Infantino aus dem Wallis. Seit 2000 war der studierte Jurist bei der Uefa tätig, unter anderem als Leiter der Rechtsabteilung. Ab 2009 arbeitete er beim europäischen Fussballverband als Generalsekretär.

Nach Annahme der Wahl zeigte sich der 45-Jährige in seiner Rede an die Kongress-Mitglieder emotional: «Ich kann meinen Gefühlen keinen Ausdruck verleihen. Ich sagte Ihnen, dass ich eine aussergewöhnliche Reise hinter mir habe. Ich habe viele fantastische Menschen getroffen, die Fussball jeden Tag atmen, die es verdienten, dass die Fifa Hochachtung geniesst. Alle sollten stolz sein darauf, was wir mit der Fifa machen. Es (seine Wahl) ist ein grosses Zeichen der Demokratie bei der Fifa.»

Gianni Infantino erste Rede als Fifa-Präsident.

Gianni Infantinos erste Rede als Fifa-Präsident.

Am 13. März gewinnt Lara Gut den Ski-Gesamtweltcup

21 Jahre musste sich die Schweiz gedulden. Nach Vreni Schneider (1995) gewinnt Lara Gut als nächste Schweizerin den Gesamtweltcup. Mit Rang 3 in der Kombination von Lenzerheide am 13. März sichert sich die Tessinerin die grosse Kugel (1522 Punkte) vor Lindsey Vonn (1235 Punkte). 

Das sind die Sieger im Gesamtweltcup

Das sind die Sieger im Gesamtweltcup

Der Sieg im Gesamtweltcup ist eine Mosaikstein in der Karriere von Lara Gut. Sie gewann bereits Bronze in der Abfahrt an den Olympischen Spiele 2014 in Sotschi, zwei Mal Silber an der Ski-WM 2009 in Val-d’Isère (Abfahrt und Super-Kombination), Silber an der Ski-WM 2013 in Schladming (Super-G) und Bronze an der Ski-WM 2015 in Vail/Beaver Creek (Abfahrt). Hinzukommen 21 Weltcupsiege.

Sind Sie ein Lara-Gut-Experte? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz

Lara Gut steht vor dem Gewinn des Gesamtweltcup. Im Quiz können Sie Ihr Wissen über das Schweizer Ausnahmetalent testen.

Lara Gut ist immer noch jung. Aber wann genau wurde sie geboren?

27. April 1991

27. April 1990

27. April 1992

Lara Gut ist gebürtige...

Aargauerin

Graubündnerin

Tessinerin

Was ist Guts höchster Bildungsabschluss?

Lehre

Matura

Sekundarschule

Im zarten Alter von 16 Jahren bestritt Lara Gut ist erstes Weltcuprennen. Wo fand dieses statt?

Riesenslalom in Lienz

Super-G in Wengen

Abfahrt in Adelboden

Schon 18 Weltcuprennen konnte Lara Gut gewinnen. Wann gewann sie ihr erstes?

20. Dezember 2008 in St. Moritz

13. Januar 2008 in Wengen

1. Februar 2009 in Garmisch-Partenkirchen

An den Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver war Lara Gut nicht dabei. Aus welchem Grund?

Eine Luxation der rechten Hüfte durchkreuzte ihre Pläne.

Sie verzichtet freiwillig auf einen Start.

Eine Gehirnerschütterung plagte sie.

Vier Jahre später in Sotschi war sie aber dabei. Was schaute für sie heraus?

Bronze im Super-G

Bronze in der Abfahrt

Bronze im Riesenslalom

Wer trainiert Lara Gut?

Paul Accola

Sonja Nef

Ihr Vater

Schon vier Medaillen konnte Lara Gut an Ski-Weltmeisterschaften gewinnen. Dreimal Silber und einmal Bronze. Wo gewann sie Bronze?

2015 in Vail/Beaver Creek

2013 in Schladming

2009 in Val-d’Isère

Diese Saison fehlt nicht mehr viel für den Sieg im Gesamtweltcup. Welcher Schweizerin gelang diese Kunststück zuletzt?

Vreni Schneider in der Saison 1994/95

Maria Walliser in der Saison 1986/87

Heidi Zeller-Bähler in der Saison 1992/93

Am 12. April gewinnt der SC Bern den Meistertitel

Der SC Bern ist Meister!

Der SC Bern ist Meister!

Das gab es noch nie. Der SC Bern gewinnt als 8. in der Qualifikation den Meistertitel. Zuerst fertigte das Team von Lars Leuenberger die ZSC Lions, die die Qualifikation auf dem ersten Platz beendet hatten, mit 4:0 ab. Auch im Halbfinal gegen den HC Davos geben sich die Berner keine Blösse: 4:1! Das Final gegen Lugano gewinnen sie schliesslich auch mit 4:1. 

Playoff: HC Lugano vs. SC Bern (2:3) - 12.04.2016 - Serie: 1:4

Der SC Bern gewinnt das fünfte Finalspiel gegen Lugano

Am 1. Mai gewinnt Leicester City die Premier League

Wenn das keine faustdicke Überraschung war! Der Fussballzwerg Leicester City setzt sich in der Premier League durch – gegen Manchester City, gegen Manchester United, gegen Arsenal und Chelsea. Die «Foxes» operieren mit einem Budget, dass einem Bruchteil der grossen Klubs entspricht und überzeugen mit direkten, offensiven Fussball und verzaubern die Fussballwelt. Vor dem Start der Saison gab es bei den Wettbüros eine Quote von 5000 zu 1 für einen Titelgewinn von Leicester City.

Die Titelfeier von Leicester City

Die Titelfeier von Leicester City

Noch nie von Leicester gehört? Diese Karte klärt auf.

Am 30. April gewinnt der FC Basel die Super League

Was? Schon wieder? Tatsächlich! Der FC Basel gewinnt auch in diesem Jahr wieder die Super League. Mit einem 2:1 gegen Sion fünf Runden vor Schluss macht der FC Basel alles klar und holt sich den siebten Meistertitel in Folge.

Für Trainer Urs Fischer ist der Meistertitel Neuland. Nach drei Jahrzehnten im Schweizer Fussball holt er als Trainer erstmals den Meisterpokal. Wie man denn so einen Titel feiere? «Ich lasse mich überraschen», sagte Fischer nach dem Spiel. Überrascht wurde er dann auch, als Taulant Xhaka, Breel Embolo, Michael Lang und Renato Steffen die Pressekonferenz stürmten und ihn mit Bier und Isostar übergossen.

Bekannte Bilder: Auch in diesem Jahr feiert der FC Basel seinen Meistertitel auf dem Barfüsserplatz. 

FC Basel Meisterfeier 2016

Die Meisterfeier des FC Basel

Am 25. Juni entzückt Xherdan Shaqiri die Fussballwelt mit seinem Tor gegen Polen an der Euro 2016

Xherdan Shaqiri wurde an der Euro 2016 in Frankreich stark kritisiert. Zu eigensinnig, zu verspielt. Aber mit seinem Fallrückzieher gegen Polen machte er das alles vergessen. Ein Traumtor! Genützt hat es aber leider trotzdem nichts: Die Schweizer schieden im Achtelfinal im Penaltyschiessen aus.

Shaqiris Fallrückzieher gegen Polen an der EM 2016

Shaqiris Fallrückzieher gegen Polen

Wie gut ist die Europameisterschaft noch in Ihrer Erinnerungen? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz:

Am 10. Juli gewinnt Portugal die Europameisterschaft

Portugal ist zum ersten Mal Europameister! Das Siegestor im Final gegen Frankreich schoss Eder in der Verlängerung. Das Spiel find schlecht an für Portugal. Bereits in der ersten Halbzeit musste sich Talismann Cristiano Ronaldo nach einer Verletzung auswechseln lassen. Das hielt ihn aber nicht davon ab, von der Seitenline aus Einfluss auf die Partie zu nehmen.

Cristiano Ronaldo versucht sich als Trainer an der Seitenlinie

Cristiano Ronaldo versucht sich als Trainer an der Seitenlinie

Hier finden Sie die Highlights des Finalspiels: 

Die Highlights des EM-Finals

Die Highlights des EM-Finals

Die Schweizer holen drei Goldmedaillen an den Olympischen Spielen in Rio

Sieben Medaillen gewinnen die Schweizer an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro. Drei davon sind sogar goldig! Der Radfahrer Fabian Cancellara (hier zum Video) gewinnt im Zeitfahren Gold. Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr (hier zum Video) gewinnen im Leichtgewicht-Vierer die Ruder-Goldmedaille. Nino Schurter (hier zum Video) holt im Mountainbike, Cross-Country Gold.

Am 28. August gewinnt Matthias Glarner das Eidgenössische Schwingfest

Der Schwingerkönig ist zum dritten Mal in Folge ein Berner. Matthias Glarner gewinnt am 28. August in Estavayer das Eidgenössische Schwingfest. Glarner besiegt im Schlussgang den Bünder Armon Orlik nach 13:30 Minuten. Der Sportlehrer Glarner, Bruder des Super-League-Fussballers Stefan Glarner, hat mit seinem hochverdienten Triumph einen Fluch beseitigt, der für alle Schwinger 76 Jahre lang angehalten hat. Seit 1940 nämlich war nie ein Schwingerkönig älter als 29. Und seit jener Zeit wurde bis am Sonntag immerhin 25 Mal ein Schwingerkönig gekrönt.

Hier können Sie den Schlussgang nochmal erleben:
Der Schlussgang des Eidgenössischen Schwingfests

Der Schlussgang des Eidgenössischen Schwingfests

Am 12. September gewinnt Stan Wawrinka das US Open in New York

Was war das für ein Kampf, was war das für ein Leiden! Stan Wawrinka gewinnt in vier Sätzen im Final gegen Novak Djokovic durch. Wie so üblich verlor der Westschweizer den ersten Satz um dann stärker zurückzukommen. Nach 3:55 Stunden war es dann endlich geschafft: Stan Wawrinka gewinnt zum ersten Mal das US Open und sicherte sich damit seinen dritten Grand-Slam-Titel. «Mut und Aufopferung braucht es immer, wenn man die Nummer 1 schlagen will. Man muss das Leiden akzeptieren und es fast schon geniessen», sagte Wawrinka nach dem Spiel.

Die Highlights des Finals zwischen Stan Wawrinka und Novak Djokovic

Die Highlights des Finals zwischen Stan Wawrinka und Novak Djokovic