FC Basel

Urs Fischer auf Dienstreise in Spanien

Urs Fischer beobachtet den FC Sevilla vor Ort.

Urs Fischer beobachtet den FC Sevilla vor Ort.

Der Trainer des FC Basel übergibt das Zepter kurzzeitig seinen Assistenten und begibt sich auf eine schwierige Mission in den Süden. Ziel: Die Schwächen des nächsten Europa-League-Gegners herausfinden.

Günstige Gelegenheiten soll man beim Schopf packen: Weil der FC Basel im Cup bereits ausgeschieden ist und somit am heutigen Halbfinal-Tag spielfrei ist, hat sich Urs Fischer nach dem Vormittagstraining ins Flugzeug gesetzt. Ziel: Sevilla. Im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán empfangen die Gastgeber in der spanischen Meisterschaft heute um 20 Uhr den baskischen Kleinklub SD Eibar.

Der Grund für Fischers Kurztrip in den Süden: Er will sich persönlich ein Bild machen vom FC Sevilla, dem Gegner in den Europa-League-Achtelfinals. Nicht irgendein Gegner: Die Andalusier sind amtierender Titelverteidiger und Rekordsieger der Europa League und gehen als klarer Favorit in die Duelle gegen Rot-Blau. 

Zwar hat der FCB seine Scouts für die Gegnerbeobachtung - doch Fischer zieht es vor, jeden Gegner, vor allem die internationalen, persönlich zu beobachten, wenn es denn der Terminkalender zulässt. So wird der 50-Jährige heute in Begleitung von FCB-Scout Gerry Gerosa im Stadion sitzen. Morgen Donnerstag, wenn Fischer zurückreist, leiten seine Assistenten Markus Hoffmann und Marco Walker das Training.

Grosser Respekt vor Sevilla

Der Tenor in Basel nach der Auslosung war eindeutig: Sevilla wäre man gerne aus dem Weg gegangen. «Eines der schwersten Lose, das wir bekommen konnten», so Fischer. Sportdirektor Georg Heitz sagt: «Ein harter Brocken. Wir dürfen uns keine Schwächephase erlauben.»

Aber auch eine Topmannschaft wie Sevilla hat ihre wunden Punkte. Um diese herauszufinden, weilt Fischer heute in Sevilla. Hoffen wir aus Schweizer Sicht, er findet genügend Schwächen in der Mannschaft des spanischen Tabellensechsten.

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