Ab dem kommenden Dienstag spielt die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft der Herren in Valmiera (LAT) um den WM-Einzug. Als Weltnummer 3 treffen sie in der WM-Qualifikation auf Lettland (Nr. 7), Russland (Nr. 15), Italien (Nr. 21), Ungarn (Nr. 30) und Island (Nr. 32).

Selbstredend, dass das Ziel der Schweizer Equipe nur der Gruppensieg sein kann. Herausforderungen wird Cheftrainer David Jansson für sein Team aber dennoch finden: «Wir reisen nach Valmiera um Schweizer Unihockey zu spielen und weiterzuentwickeln», betont er.

Neue Herausforderungen

«Wir wissen, was uns bis jetzt erfolgreich gemacht hat, und das werden wir auch beibehalten. Aber wir haben auch viele neue Spielideen in unserer Pipeline. Dinge, die wir jetzt ausprobieren möchten. Wir werden unsere Spieler ständig herausfordern.»

Insbesondere gegen Lettland verspricht sich David Jansson eine spannende Partie: «In meinen Augen gehört Lettland inzwischen zu den Top 5 der Welt. Das wird eine interessante Aufgabe.»

«Neue Spieler bedeuten auch neue Möglichkeiten»

Seit der letzten WM 2017 haben diverse neue Spieler den Weg ins Kader der Schweizer Nationalmannschaft gefunden – ein Umstand, den das Team noch flexibler macht, wie Jansson betont: «Man hat das kürzlich an der Euro Floorball Tour in Kirchberg gesehen, wo wir erstmals gegen Schweden siegen konnten: Neue Spieler bedeuten auch neue Möglichkeiten. Unter dem Strich sind wir mit der gegenwärtigen Aufstellung noch vielseitiger geworden.»

Aus den vier europäischen Qualifikations-Gruppen qualifizieren sich die besten zwei Teams jeweils direkt für die kommende Weltmeisterschaft, ebenso die zwei besten Drittplatzierten. Die nächste Unihockey-WM der Herren wird vom 1. bis 9. Dezember 2018 in Prag (CZE) ausgetragen.