Fussball

Um die EM zu retten: Verzichtet Inler auf seinen Lohn?

Will unbedingt in Rot-Weiss nach Frankreich reisen: Gökhan Inler (rechts) kämpft um seine Teilnahme an der Europameisterschaft.

Will unbedingt in Rot-Weiss nach Frankreich reisen: Gökhan Inler (rechts) kämpft um seine Teilnahme an der Europameisterschaft.

Für Gökhan Inler läuft es bei Leicester City aktuell überhaupt nicht rund. Er verbringt die meisten Spiele als Zuschauer. Nun sollen Annäherungen zwischen ihm und Schalke 04 erfolgt sein. Für die EM soll Inler sogar einen Schritt weitergehen.

Mit seiner aktuellen Situation beim englischen Leicester City kann Gökhan Inler nicht zufrieden sein. Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft kam beim aktuell Zweiplatzierten der Premier League in der Meisterschaft 2015/2016 erst fünf Mal zum Zug. Dies nie über 90 Minuten.

Andreas Böni, Fussball-Chef beim «Blick», will nun Verbindungen zwischen dem 31-Jährigen und dem Bundeligisten Schalke 04 wissen (Tweet unten). In Gesprächen gehe es um eine Leihe bis Saisonende. Inler scheint derart an dieser Verpflichtung interessiert zu sein, dass er gar auf ein Gehalt verzichten würde.

Dieses Verhalten scheint auf die EM im Sommer zurückzuführen zu sein. Inler soll um seinen Platz im Nati-Kader fürchten - und somit, dass Trainer Vladimir Petkovic nicht mehr auf ihn zählt.

Geld als Hauptargument?

André Breitenreiter, Coach von Schalke, sagte kürzlich in Bezug auf den nach China wechselnden Renato Augusto: « Wenn das Hauptargument Geld ist, wird das mit Sicherheit niemals ein richtiger Spieler für mich und er darf es auch nicht für Schalke sein.» Klare Worte des Gelsenkirchner Trainer, der einem Engagement des Geldes wegen auf keinen Fall zustimmen wollte.

Gefragt zum «Fall Inler» meint Breitenreiter: «Ich glaube nicht, dass es ein finanzielles Problem ist. Der Spieler hat Interesse gezeigt, aber er ist noch nicht bei uns. Da muss man sich auch die Frage stellen, ob er ein Spieler ist, der unbedingt zum FC Schalke möchte.»

Die nächsten Tage wird sich zeigen, ob und wie viele Geldscheine über den Ärmelkanal fliessen werden.

Tweet Andreas Böni

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