French Open

Timea Bacsinszky: «Mein Traum ist es, einmal die French Open zu gewinnen»

Timea Bacsinszky will die French Open gewinnen.

Timea Bacsinszky will die French Open gewinnen.

Timea Bacsinszky will sich in Paris einen Traum erfüllen, für Viktorija Golubic endet das Turnier dramatisch.

Paris ist der Ort, der nicht nur mit der Karriere, sondern auch mit der Lebensgeschichte von Timea Bacsinszky verbunden ist. Vor vier Jahren beginnt dort ihr Comeback-Märchen, nachdem sie zuvor ein Praktikum in einem Hotel absolviert hatte. Zwei Jahre später erreicht sie bei den French Open die Halbfinals. «Hier spiele ich besser als an anderen Orten. Es gibt keine Zweifel, dass ich hier eine spezielle Energie spüre», sagt die Lausannerin, die seit Gstaad im letzten Sommer auf eine längere Serie von Siegen wartet und bis auf Rang 27 der Weltrangliste abgerutscht ist.

Auch deswegen hat sie ihren ersten Auftritt minutiös vorbereitet. Am Tag vor ihrem 6:1, 6:2-Sieg gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo (20, WTA 84) trainiert sie auf demselben Platz, zur gleichen Uhrzeit, um 11.00 Uhr, um auf alles vorbereitet zu sein. Es wirkt, sie ist ihrer Gegnerin in allen Belangen überlegen. «Es mag einfach ausgesehen haben, aber so einfach war es nicht. Ich behaupte nicht, dass es ein fantastisches Spiel gewesen ist.»

Acht Mal ist Bacsinszky in Paris bisher angetreten, nie hat sie in der Startrunde verloren. Weit vorausschauen, das will sie nicht, wohl wissend, dass bei den Frauen inzwischen ein gutes Dutzend für den Turniersieg infrage kommt. Aber am Tag vor dem ersten Spiel sagt sie: «Seit ich klein bin, arbeite ich sehr hart für meinen Traum. Und mein Traum ist es, einmal die French Open zu gewinnen.» Sie betont, dass es ihr gelungen ist, Energie für die nächste Runde zu sparen. Etwas, das ihre Gegnerin, die Amerikanerin Madison Brengle (27, WTA 82), nicht von sich behaupten kann. Sie kämpfte die Deutsche Julia Görges (28, WTA 49) in 2:48 Stunden mit 13:11 im dritten Satz nieder.

Viktorija Golubic ist erneut früh ausgeschieden.

Viktorija Golubic ist erneut früh ausgeschieden.

Dramatisch, mit Schmerzen und Tränen enden die French Open für Viktorija Golubic (24, WTA 65). Zum dritten Mal innert zwei Monaten, erst in Biel, in der Woche darauf in Minsk und nun in Paris, verliert sie gegen die Weissrussin Alexandra Sasnowitsch (23, WTA 98), diesmal mit 6:4, 5:7, 3:6. Nach dem Matchball liegt die Zürcher Oberländerin im Pariser Sand, schreit vor Schmerz. Wohl ein Krampf in der rechten Wade. Trainer und Freund Philipp Wallbank muss den Krampf lösen. Erst Minuten später kann Golubic den Platz doch noch verlassen. Es ist bereits die dritte Startniederlage in Folge und die achte in diesem Jahr. 13 Niederlagen stehen nur drei Siege gegenüber.

Meistgesehen

Artboard 1