Australian Open
Wie Roger Federer Novak Djokovic überraschen will

Am frühen Donnerstag morgen kommt es beim Australian Open zum Halbfinalkracher zwischen Roger Federer und Novak Djokovic. Für das 45. Duell gegen den Serben muss sich der Maestro etwas einfallen lassen.

Petra Philippsen
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KEYSTONE

Roger Federer war bestens gelaunt, schliesslich hatte der Baselbieter gerade seinen zwölften Halbfinaleinzug bei den Australian Open perfekt gemacht. Tomas Berdych stellte dabei einmal mehr keine echte Herausforderung für ihn dar. Mit 7:6, 6:2 und 6:4 fertigte Federer den tschechischen Weltranglistensechsten ab und begab sich dann zum launigen Schlagabtausch mit Jim Courier. Der zweimalige Australian-Open-Champion führt mit charmanter Lässigkeit und Selbstironie die Siegerinterviews in der Rod-Laver-Arena und besonders Federer kontert zu gerne dessen Spässe.

Sabr fordert Selbstvertrauen

Also legte Courier den Finger gleich in die Wunde: «Wo ist denn bloss dein Sabr geblieben?» Gemeint war Federers Halbvolley-Attacke auf den Aufschlag, mit der er im letzten Sommer für Furore sorgte. «Du willst ihn also sehen?», fragte Federer zurück. Courier: «Klar, will ich!» Federer versprach ihm lachend: «Okay, dann spiele ich ihn im nächsten Match mindestens ein Mal.» Das Publikum johlte. Denn das nächste Match, das wird ein weiteres Duell mit seinem Rivalen Novak Djokovic sein. Und gegen ihn hatte Federer den spektakulären Sabr besonders oft eingesetzt. Wird der «Sneak Attack by Roger» auch in Down Under sein Ass im Ärmel?

Ganz sicher ist sich Federer da aber noch nicht. «Ich spiele den Sabr wirklich gerne, aber man muss dafür genau das richtige Selbstvertrauen haben», plauderte der 34-Jährige weiter, «nicht, dass ich kein Selbstvertrauen hätte – aber ich fühle den Schlag einfach noch nicht ganz. Ich werde also morgen nur den Sabr trainieren ...» Federer meinte es mit einem Augenzwinkern, dennoch weiss der Weltranglistendritte, dass er sich etwas einfallen lassen muss, will er Djokovic bezwingen.

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Keystone

Der 28-jährige Serbe hatte mit Kei Nishikori die Nummer sieben locker mit 6:3, 6:2 und 6:4 beiseite gefegt, nachdem Djokovic in der Runde zuvor Gilles Simon erst in fünf Sätzen und trotz unglaublicher 100 Fehler noch niederrang. Der Weltranglistenerste ist pünktlich zum 45. Duell mit Federer wieder zur Bestform zurückgekehrt. In ihrer Bilanz steht es inzwischen 22:22, nachdem sie allein im vergangenen Jahr acht Mal gegeneinander gespielt haben. Mit 5:3 behielt Djokovic dabei die Oberhand. Besonders bitter waren für Federer die verlorenen Endspiele in Wimbledon und bei den US Open.

Federer schuld an Noles Siegen?

Die Krux daran ist, dass Federer im Grunde selbst für die dauersiegende Djokovic-2.0-Version mitverantwortlich ist. «Er hat mich zu dem Spieler gemacht, der ich heute bin», sagte der Serbe, «er bringt dich immer dazu, dass du dein bestes Tennis spielen musst. An ihm bin ich gewachsen, stärker und zäher geworden und habe gelernt, was ich mental, taktisch und spielerisch verbessern muss, um Grand Slams zu gewinnen.»

So steht Djokovic nun in seinem sechsten Melbourne-Halbfinal und will sich seinen sechsten Titel in Down Under holen. Der «Schüler» hat mächtig aufgeholt. «Es ist beeindruckend, wie sich Novak in den letzten sechs Jahren zu einem unglaublichen Spieler entwickelt hat», lobte Federer, «keiner bewegt sich so gut wie er. Ich werde viel rennen müssen.» Und obwohl er zuletzt in den grossen Finals oft den Kürzeren zog, spielt Federer gerne gegen Djokovic.

Es ist kein Kampf der Spielsysteme, wie gegen Rafael Nadal. Gegen den Serben ist es vor allem ein mentaler Kraftakt. Djokovic bringt auch die unerreichbaren Bälle noch zurück, hat seinen Aufschlag zu einer echten Waffe entwickelt und rückt dank der Inspiration durch seinen Trainer Boris Becker nun auch öfter ans Netz vor und steht dichter hinter der Grundlinie. Zudem sucht er schneller den Punktabschluss.

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.
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93. Titel, Wimbledon 2017 Marin Cilic, 6:3, 6:1, 6:4
92. Titel, Halle 2017 Alexander Zverev, 6:1, 6:3
91. Titel, Miami 2017 Rafael Nadal, 6:3, 6:4
90. Titel, Indian Wells 2017 Stan Wawrinka, 6:4, 7:5.
89. Titel, Australian Open 2017 Rafael Nadal, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3.
88. Titel, Basel 2015 Rafael Nadal, 6:3, 5:7, 6:3.
87. Titel, Cincinnati 2015 Novak Djokovic, 7:6 (7:1), 6:3.
86. Titel, Halle 2015 Andreas Seppi, 7:6 (7:1), 6:4
85. Titel, Istanbul 2015 Pablo Cuevas, 6:3, 7:6 (13:11)
84. Titel, Dubai 2015 Novak Djokovic, 6:3, 7:5.
83. Titel, Brisbane 2015 Milos Raonic, 6:4, 7:6, 6:4. - Es war Federers 1000. ATP-Karriere-Sieg.
82. Titel, Basel 2014 David Goffin, 6:2, 6:2.
81. Titel, Schanghai 2014 Gilles Simon, 7:6 (8:6), 7:6 (7:2)
80. Titel, Cincinnati 2014 David Ferrer, 6:3, 1:6, 6:2.
79. Titel, Halle 2014 Alejandro Falla, 7:6, 7:6
78. Titel, Dubai 2014 Tomas Berdych, 3:6, 6:4, 6:3.
77. Titel, Halle 2013 Michail Juschni, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.
76. Titel, Cincinnati 2012 Novak Djokovic, 6:0, 7:6 (9:7)
75. Titel, Wimbledon 2012 Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
74. Titel, Madrid 2012 Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5.
73. Titel, Indian Wells 2012 John Isner, 7:6, 6:3.
72. Titel, Dubai 2012 Andy Murray, 7:5 6:4.
71. Titel, Rotterdam 2012 Juan Martin Del Potro, 6:1, 6:4.
Federer feiert 2011 an den ATP World Tour Finals in London den 70. Titel im 100. Final Jo-Wilfried Tsonga, 6:3, 6:7, 6:3
69. Titel in Paris-Bercy Jo-Wilfried Tsonga, 6:1, 7:6
68. Titel in Basel 2011 Kei Nishikori, 6:1, 6:3
67. Titel in Doha 2011 Nikolay Davydenko, 6:3, 6:4
66. Titel an den World Tour Finals in London 2010 Rafael Nadal, 6:3, 3:6, 6:1
65. Titel in Basel 2010 Novak Djokovic, 6:4, 3:6, 6:1
64. Titel in Stockholm 2010 Florian Mayer, 6:4, 6:3
63. Titel in Cincinnati 2010 Mardy Fish, 6:7, 7:6, 6:4
62. Titel: Federer gewinnt die Australian Open 2010 Andy Murray, 6:3, 6:4, 7:6
61. Titel in Cincinnati 2009 Novak Djokovic, 6:1, 7:5
60. Titel: Wimbledon 2010 Andy Roddick, 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14
59. Titel: Ein emotionaler Titel! Federer gewinnt 2009 endlich die French Open in Paris Robin Söderling, 6:1, 7:6, 6:4
58. Final in Madrid 2009 Rafael Nadal, 6:4, 6:4
57. Final in Basel 2008 David Nalbandian, 6:3, 6:4
56. Titel: Federer gewinnt die US Open 2008 Andy Murray, 6:2, 7:5, 6:2
55. Titel in Halle 2008 Halle. Philipp Kohlschreiber, 6:3, 6:4
54. Titel in Estoril 2008 Nikolay Davydenk0, 7:6, 1:2 (w.o.)
53. Titel in Schanghai 2007 David Ferrer, 6:2, 6:3, 6:2
52. Titel in Basel 2007 Jarkko Nieminen, 6:3, 6:4
51. Titel: US Open-Sieg 2007 Novak Djokovic, 7:6, 7:6, 6:4
50. Titel in Cincinnati 2007 James Blake, 6:1, 6:4
49. Titel: Skpektakulärer Wimbledon-Triumph 2007 Rafael Nadal, 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2
48. Titel in Hamburg 2007 Rafael Nadal, 2:6, 6:2, 6:0
47. Titel in Dubai 2007 Mikhail Juschni, 6:4, 6:3
46. Titel: Federers Sieg an den Australian Open 2007 Fernando Gonzalez, 7:6, 6:4, 6:4
45. Titel in Schanghai 2006 James Blake, 6:0, 6:3, 6:4
44. Titel in Basel 2006 Fernando Gonzalez, 6:3, 6:2, 7:6.
43. Titel in Madrid 2006 Fernando Gonzalez, 7:5, 6:1, 6:0
42. Titel in Tokio 2006 Tim Henman, 6:3, 6:3
41. Titel: Federer gewinnt 2006 auch die US Open Andy Roddick, 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
40. Titel in Toronto 2006 Richard Gasquet, 2:6, 6:3, 6:2
39. Titel, Federer gewinnt 2006 Wimbledon Rafael Nadal, 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
38. Titel in Hamburg 2006 Tomas Berdych, 6:0, 6:7, 6:2
37. Titel in Miami 2006 Ivan Ljubicic, 7:6, 7:6, 7:6
36. Titel in Indian Wells 2006 James Blake, 7:5, 6:3, 6:0
35. Titel: Ein emotionaler Titel: Federer gewinnt 2006 die Australian Open Marcos Baghdatis, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
34. Titel in Doha 2006 Gaël Monfils, 6:3, 7:5
33. Titel in Bangkok 2005 Andy Murray, 6:3, 7:5
32. Titel: Federer gewinnt 2005 die US Open Andre Agassi, 6:3, 2:6, 7:6, 6:1
31. Titel in Cincinnati 2005 Andy Roddick, 6:3, 7:5
Federer gewinnt Wimbledon 2005, sein 30. Titel Andy Roddick, 6:2, 7:6, 6:4
29. Titel in Halle 2005 Marat Safin, 6:4, 6:7, 6:4
28. Titel in Hamburg 2005 Richard Gasquet, 6:3, 7:5, 7:6
27. Titel in Miami 2005 Rafael Nadal, 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1
26. Titel in Indian Wells 2005 Lleyton Hewitt, 6:2, 6:4, 6:4
25. Titel in Dubai 2005 Ivan Ljubicic, 6:1, 6:7, 6:3
24. Titel in Rotterdam 2005 Ivan Ljubicic, 5:7, 7:5, 7:6
23. Titel in Doha 2005 Ivan Ljubicic, 6:3, 6:1
22. Titel in Houston 2004 Lleyton Hewitt, 6:3, 6:2
21. Titel in Bangkok 2004 Andy Roddick, 6:4, 6:0
Federer gewinnt zum ersten Mal die US Open, sein insgesamt 20. Titel Lleyton Hewitt, 6:0, 7:6, 6:0
19. Titel in Toronto 2004 Andy Roddick, 7:5, 6:3
18. Titel in Gstaad 2004 Igor Andrejev, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3
Der zweite Wimbledon-Titel 2004: Sein insgesamt 17. Titel Andy Roddick, 4:6, 7:5, 7:6, 6:4
16. Titel in Halle 2004 Mardy Fish, 6:0, 6:3
15. Titel in Hamburg 2004 Guillermo Coria, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
14. Titel in Indian Wells 2004 Tim Henman, 6:3, 6:3
13. Titel in Dubai 2004 Feliciano Lopez, 4:6, 6:1, 6:2
Der erste Autralian Open-Sieg: Jahr 2004, sein 12. Titel Marat Safin, 7:6, 6:4, 6:2
11. Titel in Houston 2003 Andre Agassi, 6:3, 6:0, 6:4
10. Titel in Wien 2003 Carlos Moya, 6:3, 6:3, 6:3
Federers erster Grand Slam-Sieg: Wimbledon 2003 Mark Philippoussis, 7:6, 6:2, 7:6
8. Titel in Halle 2003 Nicolas Kiefer, 6:1, 6:3
7. Titel in München 2003 Jarkko Nieminen, 6:1, 6:4
6. Titel in Dubai 2003 Jiri Novak, 6:1, 7:6
5. Titel in Marseille 2003 Jonas Bjorkman, 6:2, 7:6
4. Titel in Wien 2002 Jiri Novak, 6:4, 6:1, 3:6, 6:4
3. Titel in Hamburg 2002 Marat Safin, 6:1, 6:3, 6:4
2. Titel in Sydney 2002 Juan Ignacio Chela, 6:3, 6:3
Roger Federers erster Titel auf der ATP-Tour, Mailand 2001 Julien Boutter, 6:4, 6:7, 6:4

94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.

Andy Wong

Aber auch Federer hat von der Rivalität mit Djokovic profitiert, sein Spiel immer weiterentwickelt. «Roger ist ein sehr kompletter Spieler», erklärte die Nummer eins, «er geht jetzt oft ans Netz vor, setzt dich permanent unter Druck. Er kann mit der Rückhand unglaublich variieren.»

Es ist ein Duell auf Augenhöhe. Für beide steht viel auf dem Spiel, für den 34-jährigen Federer noch etwas mehr. Ob ihm der Sabr helfen kann? «So oder so», sagt Federer, «ich werde ihn irgendwie überraschen müssen.»