Der Waadtländer verlor bei seinem ersten Einsatz auf der Tour seit Februar gegen den Amerikaner Steve Johnson (ATP 55) mit 4:6, 4:6.

Wawrinka zeigte sich in viel besserer Verfassung als noch im Februar, als er in Sofia, Rotterdam und Marseille jeweils an Spielern jenseits der Top 100 scheiterte und physisch angeschlagen schien. Gegen Johnson bewegte er sich gut und zeigte einige dieser wuchtigen Schläge, die ihn auszeichnen.

Das entscheidende Handicap von Wawrinka war die fehlende Matchpraxis nach der fast dreimonatigen Pause. In den entscheidenden Momenten - zum Ende beider Sätze - war Johnson effizienter und präziser. Der Waadtländer hatte zu Beginn des zweiten Umgangs zwei Breakchancen, die er ungenutzt liess.

Wo Wawrinka als nächstes an den Start gehen wird, ist noch offen. Es ist anzunehmen, dass er vor dem French Open (ab 27. Mai) noch ein Turnier bestreitet - entweder in Genf oder Lyon. Mit den Genfer Organisatoren konnte sich der zweifache Sieger des Events zuletzt nicht auf einen neuen Vertrag einigen, womit er nicht mehr zur Teilnahme verpflichtet ist. Er könnte aber bei beiden Turnieren mit einer Wildcard rechnen.