Wawrinka, der am Hallenturnier in Lothringen als Nummer 1 gesetzt gewesen wäre, begründete sein Forfait am Samstagmorgen per E-Mail mit Müdigkeit.

Nach dem Viertelfinal-Vorstoss am US Open und den Davis-Cup-Auftritten in Genf wollte sich der Waadtländer eine Pause gönnen, was beim Organisationskomitee in Metz auf Unverständnis stiess. Zumal der Weltranglisten-Vierte bereits im Januar zugesagt hatte und Teil einer Promotionskampagne für das Turnier war. "Die Turnierdirektion ist extrem enttäuscht und wütend", schrieb das OK. Jeder Spieler hat das Recht, pro Jahr ein Turnier kurzfristig und eines aus "persönlichen Gründen" abzusagen.

Neben Wawrinka wird auch Titelverteidiger Gilles Simon in Metz nicht antreten. Der Franzose zog seine Meldung wegen einer Verletzung des Handgelenks zurück.