Wimbledon
Wawrinka nach Out: "Es war ein grosser Kampf. So zu verlieren, ist bitter"

Stan Wawrinka scheitert an Richard Gasquet in fünf Sätzen und beendete das Turnier in Wimbledon wie 2014 in den Viertelfinals.

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"Es war ein grosser Kampf", sagte Wawrinka, der insgesamt 73 Winner schlug.
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Stan Wawrinka beendete das Turnier in Wimbledon wie 2014 in den Viertelfinals.
Er unterlag in einem epischen Spiel Richard Gasquet im fünften Satz mit 9:11.
Gasquet liegt nach gewonnenem Spiel auf dem Rasen.
Wawrinka scheitert im Viertelfinal an Gasquet
Wawrinka: Gasquet verdiene den Sieg, er habe sich die ihm bietenden Möglichkeiten nicht nutzen können.

"Es war ein grosser Kampf", sagte Wawrinka, der insgesamt 73 Winner schlug.

Keystone

Eine weit ins Aus segelnde Rückhand Wawrinkas beendete um 20 Uhr nach knapp dreieinhalb Stunden Spielzeit die Partie gegen Gasquet (ATP 20), die im fünften Satz hochklassiges Tennis, und als einziger der Viertelfinals Spannung und Spektakel geboten hatte. Bereits beim Stand von 3:5 war Wawrinka nur zwei Punkte vor dem Ausscheiden entfernt gewesen, ehe sich der French-Open-Sieger mit dem Rebreak noch einmal ins Spiel zurückzukämpfen vermochte.

Die ersten zwei Matchbälle wehrte Wawrinka beim Stand von 9:10 noch ab, nachdem er kurz zuvor selbst eine Breakchance vergeben hatte. Ein starker Return Gasquets sicherte diesem aber letztlich den zweiten Halbfinal-Einzug in Wimbledon nach 2007 doch noch. "Es war ein grosser Kampf. So zu verlieren, ist bitter", sagte Wawrinka, der insgesamt 73 Winner schlug. Gasquet verdiene den Sieg, er habe sich die ihm bietenden Möglichkeiten nicht nutzen können. Mit dem Niveau seines Spiels im fünften Satz zeigte sich Wawrinka zufrieden. "Davor war es ein Auf und Ab gewesen". Nach fast dreieinhalb Stunden schlich er mit gesenktem Kopf als Verlierer vom Platz: 4:6, 6:4, 6:3, 4:6 und 9:11.

«Ich spielte nicht auf dem Niveau, auf dem ich wollte», sagte Wawrinka. In den ersten vier Sätzen habe er zu viele Hochs und Tiefs gehabt, zu viele Chancen vergeben, zu viele Fehler begangen. Der fünfte Satz sei dann vom Niveau her gut gewesen. «Es war eine grosse Schlacht», sagte Wawrinka. Gasquet hat aber verdient gewonnen, er habe den Sieg mehr gesucht, viel dafür getan und riskiert. Und jeder wisse, welch guter Spieler der Franzose sei. (mic/sda)

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