Wawrinka litt vor der Partie definitiv noch weniger an Motivationsschwierigkeiten als je sonst. Im letzten Duell war er dem Südtiroler 2012 in Rom nach 3:20 Stunden unterlegen, nach sechs vergebenen Matchbällen notabene.

Diesmal liess er keinerlei Spannung aufkommen. Wawrinka kam während des 68-minütigen Monologs zu insgesamt 12 Breakchancen, musste seinem Gegner umgekehrt keine einzige Breakmöglichkeit zugestehen. Besonders überzeugend war er bei eigenem ersten Aufschlag, bei dem er dem Allrounder aus Kaltern nur 9 Prozent aller Punkte überliess.

Nächster Gegner des Davis-Cup-Spielers ist Tommy Robredo (Sp, ATP 23), der beim 6:7, 7:6, 6:2 gegen Thomaz Bellucci einmal mehr in diesem Jahr seine Ausdauer unter Beweis stellte. Aufgrund des Head-to-Head von 5:1 wäre der Iberer zu favorisieren, Wawrinkas einziger Sieg liegt sechs Jahre zurück.