Tennis
Wawrinka: «Ich war irgendwie platt und spielte zu wenig aggressiv»

Der amtierende Australien-Open-Champion Stan Wawrinka ist gestern in der ersten Runde der French Open ausgeschieden. Seine Enttäuschung darüber ist gross.

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Wawrinka enttäuscht an der Pressekonferenz nach dem Erstrunden-Out an den French Open.

Wawrinka enttäuscht an der Pressekonferenz nach dem Erstrunden-Out an den French Open.

Keystone

Mit hängenden Schultern und sichtlich niedergeschlagen sucht Wawrinka nach seiner Niederlage gegen den Spanier Guillermo Gareia-López nach Worten, um sein schlechtes Spiel zu erklären. Er gesteht ein: "Es war überhaupt keine gute Partie von mir. Ich finde keine Antwort auf die Frage, warum ich so schlecht gespielt habe." Der Romand kann seine Leistung einschätzen und weiss auch, an was es ihm gemangelt hat: "Ich war irgendwie platt. Ich spielte zu wenig aggressiv und konnte überhaupt keinen Druck aufbauen."

Der Grund für sein Versagen bereitet Wawrinka jedoch Kopfzerbrechen. Die Bedingungen hätten nicht besser sein können: "Ich habe mich gut auf das Turnier vorbereitet. Und ich hatte nicht wirklich Druck von aussen gespürt." Auch wenn die Enttäuschung über die Niederlage gross ist, will er sich nicht länger darüber ärgern: "Ich muss es akzeptieren und in die Zukunft schauen, denn am Resultat kann ich nichts mehr ändern." (ang)