Stanislas Wawrinka konnte seine Müdigkeit nach dem Triumph am Australian Open nicht ganz kaschieren. Mit einer starken Willensleistung und dem Selbstvertrauen von einer 10:0-Bilanz in diesem Jahr setzte er sich aber in vier Sätzen gegen den 23-jährigen Lajovic durch, der im Davis-Cup-Final 2013 das entscheidende fünfte Spiel gegen Tschechiens Stepanek verloren hatte.

Nach einer kurzen Baisse im zweiten Satz (4:6) drehte Wawrinka wieder auf und schien bei 3:1 im vierten Satz dem Sieg bereits nahe. Der Serbe kam jedoch nochmals heran und hatte im Tie-Break des vierten Satzes sogar zwei Satzbälle. Der Lausanner behielt jedoch die Nerven und gewann schliesslich nach 2:36 Stunden mit dem ersten Matchball das Tie-Break des vierten Satzes 9:7.

Im ersten Einzel war Bozoljac stark gestartet und hatte bis zum 3:3 gut mitgehalten, vor allem dank seinem starken Aufschlag (insgesamt 18 Asse). Nach einem Break zum 4:3 gewann Federer den ersten Satz wenig später 6:4.

Im zweiten Durchgang ging der Serbe sogar 4:1 und 5:2 in Führung, ehe der Schweizer aufdrehte und vom 2:5 bis zum 2:0 im dritten Satz sieben Games in Folge gewann. Der Widerstand war damit praktisch gebrochen. Nach 100 Minuten verwertete Federer seinen ersten Matchball zum 33. Sieg im 40. Davis-Cup-Einzel und brachte die Schweiz 1:0 in Führung.

Serbien - Schweiz (in Novi Sad, Halle) 0:2. Ilija Bozoljac (ATP 268) u. Roger Federer (ATP 8) 4:6, 5:7, 2:6. Dusan Lajovic (ATP 102) u. Stanislas Wawrinka (ATP 3) 4:6, 6:4, 1:6, 6:7 (7:9).

Doppel am Samstag um 15 Uhr, letzte beiden Einzel am Sonntag ab 13 Uhr.