Trotz der Bedrohung durch "Irene" zu Turnierbeginn gab es in den ersten acht Turniertagen der Austragung 2011 keine Verspätung. Da aber am Dienstag erstmals seit 2006 an einem Tag alle Partien ausfielen und auch am Mittwoch (bis 20.00 Uhr MEZ) nur gerade eine Viertelstunde gespielt werden konnte, ist nun der termingerechte Ablauf des Turniers in Gefahr.

Selbst falls am Mittwoch gar keine Spiele beendet werden konnten, bleibt der Männerfinal auf Sonntag angesetzt. Die Spieler der unteren Tableauhälfte müssten dann aber von Donnerstag bis Sonntag jeden Tag spielen und einen wahren Kraftakt absolvieren, maximal 20 Sätze in rund 80 Stunden.

Protest der Topspieler

Unter den Spielern, die am Mittwoch trotz leichten Nieselregens auf die Plätze geschickt wurden, zählten auch Rafael Nadal, Andy Roddick und Andy Murray. Das Trio hatte sich nach seinem Kurzauftritt bei den Organisatoren wegen der Verletzungsgefahr protestiert. "Es stand für uns ausserhalb der Diskussion, ob die Plätze bespielbar waren oder nicht. Sie waren es nicht. Die Linien waren rutschig", sagte Roddick, US-Open-Sieger von 2003.

Allzu lange war die Leidenszeit jedoch nicht, da nach 16 Minuten wegen erneut stärkeren Regens alle Partien unterbrochen wurden: Nadal lag gegen Gilles Muller 0:3 zurück, Murray gegen Donald Young 1:2 und Roddick führte gegen David Ferrer 3:1.