Das 6:3, 3:6, 7:6 (7:4) gegen die Lettin Anastasija Sevastova (WTA 17) war der 13. Sieg in den letzten 15 Matches von Stephens. Noch vor einem Monat war die 24-Jährige in der Weltrangliste auf Platz 934. Dank eines geschützten Rankings nach ihrer Fussverletzung konnte sie dennoch an den grossen Turnieren teilnehmen: In Toronto und Cincinnati erreichte sie bereits die Halbfinals.

Stephens musste sich Anfang Jahr am Fuss operieren lassen, konnte monatelang nicht richtig laufen. Insgesamt fiel sie elf Monate aus, bevor sie in Wimbledon auf die Tour zurückkehrte. Sie sei etwas von Zweifeln geplagt gewesen in den ersten Wochen nach der Rückkehr, erzählte Sloane. "Dann habe ich mir gedacht: 'Hey, du hast ein gutes Leben, du bist glücklich.' Nun will ich einfach spielen und Spass haben."

Am Donnerstag bestreitet Stephens ihren zweiten Grand-Slam-Halbfinal nach jenem 2013 beim Australian Open, den sie gegen Viktoria Asarenka verloren hatte. Gegnerin ist dann entweder Venus Williams (WTA 9) oder Petra Kvitova (WTA 14). In der Weltrangliste machte Stephens zuletzt über 800 Plätze gut. Am Montag wird sie wieder in die Top 35 vorstossen.