Wawrinka zog seine Nennung nach einer anforderungsreichen ersten Saisonhälfte zurück. Der Gewinner des Australian Open benötigt eine Pause. Er hatte nach dem French Open unplanmässig das Rasen-Vorbereitungsturnier in Londoner Queen's Club gespielt, wo er die Halbfinals erreichte. Auch in Wimbledon kam der 29-jährige Lausanner als Viertelfinalist (Niederlage gegen Roger Federer) so weit wie noch nie.

Wawrinka möchte die zweite Saisonhälfte mit den Höhepunkten US Open im August sowie dem Davis-Cup-Halbfinal im September in Genf bestmöglich vorbereiten.

Wenn die Organisatoren nicht mit einer Wildcard noch einen Star verpflichten können, weist das Feld keinen Spieler aus den Top 20 auf. Topgesetzt wäre nach jetzigem Stand Titelverteidiger Michail Juschni, der am Montag auf Platz 22 der Weltrangliste zurückfällt.