Beim Comeback nach Wadenverletzungen verliert Bacsinszky (WTA 761) in Gstaad das Erstrundenspiel gegen die Kanadierin Eugenie Bouchard (WTA 146) nach 2:47 Stunden mit 6:4, 6:7 (1:7), 4:6. Die Waadtländerin verlor zum sechsten Mal diese Saison in der 1. Runde. Den letzten Sieg in einem Einzel feierte sie Anfang Juli 2017 in der 2. Runde von Wimbledon mit 6:1, 6:0 gegen die Slowakin Kristina Kucova. Seither wurde Timea Bacsinszky immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.

In Gstaad startete die 29-Jährige einen weiteren Neuanfang. Gegen Eugenie Bouchard - wie Bacsinszky selber eine ehemalige Top-10-Spielerin - standen die Zeichen lange auf Sieg. Bacsinszky führte 6:4, 5:4, sie war bei eigenem Aufschlag und 30:30 bloss noch zwei Punkte vom Sieg entfernt, verlor danach aber acht Ballwechsel hintereinander. Und im Tiebreak des zweiten Satzes verbuchte Bouchard vom 0:1 zum 7:1 nochmals sieben Punkte in Serie.

Im Entscheidungssatz realisierte Bouchard mit Break zum 2:1 und 4:1 die Vorentscheidung. Bacsinszky wehrte sich zwar bis zuletzt, scheiterte aber letztlich an einer starken Gegnerin und mangelnder Matchpraxis.