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Tennis-Rekorde: Roger Federer der Top-10-Mann, der 100 Millionen wert ist

Roger Federer ist wohl der beste Tennisspieler aller Zeiten, zahlreiche Rekorde hat der 35-jährige Baselbieter in seiner langen Karriere aufgestellt. Seit Montag ist der Maestro auch zurück in der ATP-Top-10 – nur einer war dort länger als King Roger.

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Roger Federer hat beim Karriere-Preisgeld nach Novak Djokovic die 100-Millionen-Grenze überschritten

Roger Federer hat beim Karriere-Preisgeld nach Novak Djokovic die 100-Millionen-Grenze überschritten

Foto: key; Montage: Elia Diehl

Wegen seiner sechsmonatigen Spielpause war Roger Federer im November 2016 erstmals seit 14 Jahren aus der ATP-Top-10 gefallen. Seit dem Gewinn der Australian Open 2017 ist er aber zurück:

Länger am Stück in der Top Ten war nur der Amerikaner Jimmy Connors (1973-1988). Bei der Top-Platzierung ist Federer aber einsame Spitze:

Der 100-Millionen-Club

Dank den rund 2,7 Millionen US-Dollar Preisgeld für den Sieg an den Australian Open 2017 ist Roger Federer in einen illustre Kategorie vorgestossen: der 100-Millionen-Club. Federer ist nach Djokovic erst der zweite Spieler, der in seiner Karriere eine 9-stellige Preisgeld-Summe verdient hat. Hier die Top-10:

Angeführt wird ewige Karriere-Preisgeld-Rangliste der ATP also vom Serben Novak Djokovic, der die Preisgeld-Schallmauer von 100 Millionen US-Dollar bereits bei den French Open 2016 durchbrach.

Preisgeld-Entwicklung

Das Durchbrechen der 100-Millionen-Schallmauer ist in erster Linie den über die Jahre extrem steigenden Preisgeld-Pots geschuldet. Beispiel:

Bei den Australian Open 2017 waren insgesamt 37,8 Millionen US-Dollar im Pot. Federer verdiente mit dem Turniersieg rund 2,77 Millionen.

Vor zehn Jahren waren am gleichen Turnier lediglich 15,15 Millionen US-Dollar im Pot und für Roger Federer gab es beim Titelgewinn 2007 rund 970'000 US-$.

Wolfgang Grassler

Wolfgang Grassler

Zur Verfügung gestellt

Aber Obacht: Die komplette ATP-Preisgeld-Liste ist 512 Seiten lang und beinhaltet auch Amateur-Spieler und deren potentielles Preisgeld, wären Sie Profis.

Auf Platz 22484 und damit am Schluss der Liste befindet sich der Österreicher Wolfgang Grassler, der 1984 als Weltnummer 725 gelistet war und sogar mal ins Davis-Cup-Team berufen wurde.

Der zweifache österreichische Junioren-Meister des Tennis-Club St. Stefan in Kärnten verdiente in seiner Karriere stolze... ähm... 22 Dollar.

ATP

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