Nach Absage

Swiss-Tennis-Chef überzeugt: «Roger wird noch einmal Davis Cup spielen»

Weder Wawrinka noch Federer wollen 2015 am Davis Cup teilnehmen. Verbandschef René Stammbach (r.) hofft auf eine spätere Rückkehr.

Weder Wawrinka noch Federer wollen 2015 am Davis Cup teilnehmen. Verbandschef René Stammbach (r.) hofft auf eine spätere Rückkehr.

Trotz einem grandiosen Triumph in Lille hat Roger Federer hat keine Lust auf mehr auf den Davis Cup. Verbandspräsident René Stammbach hat Verständnis, ist aber überzeugt, dass Federer nochmals am Turnier teilnehmen wird.

Spielt Roger Federer noch einmal im Davis Cup oder nicht? Die Zukunft des Baselbieters im Teamwettbewerb ist nach dessen Aussagen am ATP-Turnier in Dubai ungewisser denn je, Verbandspräsident René Stammbach ist überzeugt, dass das Kapitel noch nicht beendet ist.

"Das Buch ist noch nicht geschlossen. Ich bin 100 Prozent überzeugt, dass Roger noch einmal im Davis Cup antreten wird", sagte Stammbach. Das Reglement bestärkt den Präsidenten von Swiss Tennis im Glauben, dass Federers Auftritt beim Davis-Cup-Triumph im vergangenen November in Lille gegen Frankreich noch nicht der letzte des erfolgreichsten Schweizer Davis-Cup-Spielers aller Zeiten im Einzel gewesen ist.

Davis Cup als Ticket nach Rio

"Um an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teilnehmen zu können, muss ein Spieler 2015 oder 2016 zwingend eine Davis-Cup-Partie bestreiten", so Stammbach, der Federer in den vergangenen Tagen davon unterrichtet hat, dass der internationale Tennisverband ITF für das Olympiaturnier keine Wildcards mehr vergibt.

Gegenüber von Swiss Tennis haben sowohl Federer als auch Wawrinka keine Verpflichtungen mehr, betonte Stammbach. "Sie schulden niemandem etwas. Sie haben in Lille dem Schweizer Tennis das schönste mögliche Geschenk gemacht. Wenn sie sich entscheiden, noch einmal im Davis Cup zu spielen, wäre das das Tüpfelchen auf dem i. Falls nicht, bleibt uns nur etwas: Arbeiten wie die Verrückten, um eine Mannschaft aufzubauen", so der Aargauer.

«Gross Bürde»

Federer hatte nach seinem Sieg über Michail Juschni gesagt, er werde nicht am Davis Cup teilnehmen und kritisierte die Verbände, durch die er sich oft unter Druck gesetzt fühlte. Federer sprach im Zusammenhang mit dem Davis Cup von einer "grossen Bürde" in seiner Karriere, die ihm mehr Schwierigkeiten eingebrockt habe, als viele andere Dinge.

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