Derweil Nadal und Wawrinka mit dem Turnier langjährige Verträge eingegangen sind, sind mit Roger Federer, der 2013 ohne Startgage in Basel gespielt hatte, die Differenzen ausgeräumt worden. "Nach der Aufregung im letzten Jahr hat sich die Situation beruhigt", erklärte Turnierpräsident Roger Brennwald. Man könne auch sagen, es herrsche wieder Frieden, so Brennwald weiter. Die Modalitäten der Vereinbarungen wurden wie üblich nicht bekanntgegeben.

Mit Nadal, Wawrinka, Federer, aber auch Juan Martin Del Potro (ATP 7), dem Sieger der letzten beiden Austragungen, und dem jungen Kanadier Milos Raonic (ATP 9) stehen bereits fünf Top-Ten-Spieler unter Vertrag. Ausserdem steht auch die Teilnahme des Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 16) schon fest. Ob alle denn auch tatsächlich an den Start gehen können, wird erst der Herbst weisen. Nadal sagte letzten Herbst wegen Übermüdung einen Tag vor Turnierbeginn ab; seit seiner letzten Teilnahme in Basel (damals als Junior) sind bereits zehn Jahre ins Land gezogen. Und Del Potro musste sich erneut einer Handgelenkoperation unterziehen. Nur wenn die Heilung gut verläuft, kann der Argentinier Anfang Oktober oder wenige Wochen vor Beginn der Swiss Indoors auf die Tour zurückkehren.

Die Swiss Indoors Basel vom 18. bis 26. Oktober sind der grösste alljährliche Schweizer Sportanlass. Das Turnier von 2014 ist mit einem Preisgeld von 1,915 Mio. Euro dotiert.