Federer siegte auf dem Centre Court gegen die Nummer 36 der Welt in knapp eineinhalb Stunden Minuten 6:4, 6:2, 6:2. Damit ist er im Südwesten Londons weiter ohne Satzverlust. Insgesamt benötigte die Weltnummer 2 nur gut zweieinhalb Stunden, um in die 3. Runde vorzurücken.

Im dritten Duell mit Querrey trat Federer sehr überzeugend auf. Nur bei seinem ersten und seinem letzten Aufschlagspiel bot sich dem Amerikaner je eine Breakchance, dazwischen war der Schweizer der klare Chef auf dem Platz. Im ersten Satz konnte Querrey einigermassen mithalten, danach setzte Federer zu Kür an.

Herausragend war ein Ballwechsel Mitte des zweiten Satzes, als Federer beim Stand von 4:2 in Bedrängnis den Ball zwischen den Beinen hindurch spielte und mit dem Lob auch den spektakulärsten Punkt der Partie für sich verbuchte. Auch davor und danach vermochte der Schweizer das Publikum immer wieder zu verzücken. Bei eigenem Aufschlag gab Federer nur zehn Punkte ab, am Netz gewann er 19 von 22 Punkten.

Nun trifft der siebenfache Wimbledon-Champion am Samstag auf den Australier Sam Groth (ATP 69), der sich gegen James Duckworth, mit dem er während seines Aufenthalts in Wimbledon ein Haus teilt, 7:5, 6:4, 7:6 (8:6) durchsetzte. Das bisher einzige Duell gegen den 27-Jährigen aus Melbourne entschied Federer am letzten US Open in New York in der 2. Runde in drei Sätzen für sich.

Wie Federer zog auch Andy Murray ohne Probleme in die Runde der letzten 32 ein. Die Weltnummer 3 und Wimbledon-Sieger von 2013 siegte gegen den Holländer Robin Haase 6:1, 6:1, 6:4.