Hiobsbotschaft für Romand

Stan Wawrinka verpasst Heimturnier in Gstaad und Bastad

Stan Wawrinka tritt nicht in Gstaad an.

Stan Wawrinka tritt nicht in Gstaad an.

Der Lausanner Tennis-Profi Stan Wawrinka (33) verzichtet auf eine Teilnahme bei den Sandturnieren in Gstaad und Bastad. Eine Vorsichtsmassnahme. Wawrinka spielt kommende Woche in Queen's.

In der Weltrangliste belegt Stan Wawrinka nur noch den 236. Platz. Nun muss er auch noch auf eine Teilnahme in Bastad, Schweden, Mitte Juli und beim Heimturnier in Gstaad (ab 23. Juli) verzichten. Seine medizinischen Betreuern hatten ihm nahe gelegt, dass Belagswechsel für ihn derzeit noch problematisch seien. Im den kommenden Wochen wird auf Rasen gespielt.

«Ich habe mich sehr auf meine Premiere in Bastad gefreut. Und jeder weiss, wie sehr ich es liebe, vor meinen Schweizer Fans zu spielen», wird Wawrinka in einer Mitteilung zitiert. Aber er müsse auf den Rat der Ärzte hören. «Ich habe im letzten Jahr sehr hart gearbeitet, um da zu sein, wo ich jetzt bin und ich möchte jetzt keine Rückschläge riskieren.»

Teilnahme in Wimbledon nicht gefährdet

Obwohl er immer wieder betont, wie gern erin der Schweiz spielt: Erfolgreich war Wawrinka in Gstaad nur selten. Zwar erreichte er 2005 einmal den Final, verlor bei zehn Teilnahmen aber auch fünf Mal in der ersten Runde. Letztmals spielte er vor fünf Jahren im Berner Oberland. Die Absagen führten zum Teil auch für Irritationen bei den Turnierveranstaltern.

Wawrinka hat sich im letzten Herbst zwei Eingriffen am linken Knie unterzogen, um einen Knorpelschaden zu beheben. Der dreifache Grand-Slam-Sieger kehrte erst im Januar bei den Australian Open zurück und kämpft seither um den Anschluss an die Weltspitze. Kommende Woche spielt er beim Rasen-Turnier in Queen's, auch in Wimbledon wird der Romand antreten.

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