Langer Weg
Stan Wawrinka: «Ich bin immer noch positiv gestimmt»

Sein Weg zurück wird lang und beschwerlich, das wusste Stan Wawrinka (33), als er sich im letzten Spätsommer zwei Operationen am linken Knie unterzog, um einen Knorpelschaden zu beheben. Aber er war auch alternativlos.

Simon Häring
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Kämpft um den Anschluss: Stan Wawrinka.

Kämpft um den Anschluss: Stan Wawrinka.

Keystone

Den Anschluss an die Weltspitze hat der Lausanner bisher noch nicht geschafft, in diesem Jahr stehen fünf Siegen acht Niederlagen gegenüber. Kämpfte er vor einem Jahr in Wimbledon noch um den Vorstoss an die Spitze der Weltrangliste, belegt er im Ranking nur noch den 225. Rang. Zuletzt hatte Wawrinka auch noch Lospech: In Eastbourne unterlag er Andy Murray, nun trifft er in der ersten Runde auf den Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 6), vor vier Jahren Wimbledon-Halbfinalist.

«Er ist einer der Besten, spielt gerne auf Rasen und gehört hier zu den Favoriten», sagt Wawrinka, der die letzten vier Spiele gegen Dimitrov verloren hat. Wawrinka übt sich derweil weiter in Zuversicht: «Ich bin zufrieden, wo ich stehe und fühle mich gut. Ich bin immer noch positiv gestimmt. Es geht in die richtige Richtung.» Ob sich das heute, in einer Woche oder erst in ein paar Monaten in den Resultaten niederschlage, sei für ihn sekundär.

Wie viele seiner Kollegen hat er für sich und seine Entourage während Wimbledon ein Haus gemietet, wo er am Donnerstag den 22. Geburtstag seiner Freundin Donna Vekic gefeiert hat. Hoch zu und her geht es wohl auch am Dienstag, wenn die Schweiz ihren WM-Achtelfinal bestreitet. Wawrinkas Trainer Magnus Norman ist nämlich Schwede.