Davis-Cup-Final
Sieg nach 79 Jahren: Briten gewinnen mit Andy Murray den Davis Cup

Grossbritannien wurde in Gent Nachfolger der Schweiz als Davis-Cup-Sieger. Die Briten gewannen den Final gegen Belgien 3:1. Andy Murray stellte mit 6:3, 7:5, 6:3 gegen David Goffin den Sieg sicher.

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Die Briten gewinnen den Davis Cup.

Die Briten gewinnen den Davis Cup.

KEYSTONE/AP/GEERT VANDEN WIJNGAERT

Die Briten sicherten sich den Davis Cup zum zehnten Mal, allerdings zum ersten Mal seit 1936. Der Schotte Andy Murray, die Nummer 2 der Welt, führte die Briten fast im Alleingang zum Sieg.

Er beendete seine beeindruckende Davis-Cup-Saison mit 11:0 Siegen (Einzel und Doppel). Eine derartige Bilanz in einem Davis-Cup-Jahr gelang keinem Spieler mehr, seit John McEnroe 1982 die Amerikaner sogar mit der perfekten Ausbeute von 12:0 Siegen (acht Einzel und vier Doppel) zum Triumph geführt hatte.

Das dritte Einzel zwischen Murray und David Goffin (ATP 16) verlief viel umkämpfter, als man aufgrund des Schlussergebnisses meinen könnte. Die Partie dauerte fast drei Stunden. Goffin hatte in den Sätzen zwei und drei jeweils mit einem Break geführt.