Lange Zeit war das Spiel von Serena Williams am Donnerstagabend kurz vor Einbruch der Dunkelheit von vielen Fehlern geprägt. Sie lag auch im zweiten Satz mit Break zurück, bevor sie sich zurückkämpfte. Nach und nach fand sie den Rhythmus gegen die bewegliche, in der Weltrangliste auf Platz 17 geführte Australierin, die sie erwartungsgemäss vor mehr Probleme stellte als Kristyna Pliskova in der Runde zuvor.

Obwohl Serena Williams erst ihren fünften Match seit der Babypause bestritt, war ihr Niveau bereits beeindruckend. Die dreifache French-Open-Siegerin dominierte das Geschehen in den letzten beiden Umgängen und bewies, dass mit ihr durchaus schon in Paris wieder zu rechnen ist. In der nächsten Runde trifft sie auf die Deutsche Julia Görges (WTA 11).

Im Achtelfinal könnte Serena Williams, die den letzten ihrer 23 Grand-Slam-Titel unmittelbar vor der Babypause beim Australian Open 2017 gewann, entweder auf Maria Scharapowa (WTA 30) oder Karolina Pliskova treffen. Die Weltranglisten-Sechste Pliskova setzte sich im rein tschechischen Duell gegen Lucie Safarova (WTA 53), Finalistin 2015, mit 3:6, 6:4, 6:1 durch. Scharapowa gewann gegen die Kroatin Donna Vekic (WTA 50) dank Breaks jeweils zum Ende der Sätze 7:5, 6:4.