Die Skandinavierinnen unterlagen am Wochenende in Helsingborg der Ukraine 2:3. Sofia Arvidsson (WTA 60) und Johanna Larsson (WTA 74) sind im Ranking derzeit nicht weit von den Schweizerinnen entfernt, die "Tre Kronor" sind aber in Ermangelung einer dritten starken Spielerin auf Gedeih und Verderben auf dieses Duo angewiesen. Arvidsson/Larsson, welche beide im Einzel die ukrainische Nummer 2 Lesia Tsurenko geschlagen, aber gegen die Nummer 1 (Kateryna Bondarenko) verloren hatten, unterlagen im entscheidenden Doppel Bondarenko/Olga Sawtschuk.

Das Schweizer Team steigt nicht nur mit der leichten Favoritenrolle, sondern auch mit guten Erinnerungen in die Partie: 2008 qualifizierten sich die Schweizerinnen im bisher letzten Vergleich in Budapest nach einem 2:1 gegen Schweden für die Aufstiegsspiele. Emmanuelle Gagliardi/Patty Schnyder wehrten damals im entscheidenden Doppel gegen Larsson/Arvidsson fünf Matchbälle ab. Jene Partie hinterliess derart Spuren, dass Schnyder sie als einen der Höhepunkte ihrer langen Fedcup-Karriere bezeichnet.

Sowohl Schnyder wie auch Timea Bacsinszky reagierten sofort positiv auf die Nachricht auf das erste Heimspiel seit Februar 2009. Auch Captain Jolissaint war happy: "Ich bin sehr zufrieden. Mit Schweden haben wir ein Team zugelost erhalten, das wir bei der letzten Begegnung geschlagen haben. Ausserdem haben wir den Heimvorteil, den wir hoffentlich ausnützen können."

Swiss Tennis muss bis am 2. März den Austragungsort melden.

Fedcup. Auf-/Abstiegsspiele zur Weltgruppe I: Deutschland - USA, Spanien - Frankreich, Slowakei - Serbien, Australien - Ukraine.

Auf-/Abstiegsspiele zur Weltgruppe II: Schweiz - Schweden, Slowenien - Kanada, Japan - Argentinien, Weissrussland - Estland. - Alle Partien finden am 16./17. April statt.