ATP Rotterdam

Roger Federer will wieder die Nummer 1 werden – diese Stolpersteine lauern

Schafft Roger Federer den Sprung an die Spitze der Weltrangliste?

Schafft Roger Federer den Sprung an die Spitze der Weltrangliste?

Mit seiner Teilnahme beim ATP-Turnier in Rotterdam strebt Roger Federer die Rückkehr an die Spitze der Weltrangliste an. Doch die Konkurrenz ist hochkarätig. Das sind die Hürden, die er überspringen muss.

Die Rechnung ist einfach: Zieht Roger Federer in der kommenden Woche beim ATP-500-Turnier in Rotterdam in die Halbfinals ein, löst er am 19. Februar den Spanier Rafael Nadal (31) an der Spitze der Weltrangliste ab. Er wäre mit dann 36 Jahren und 195 Tagen die älteste Nummer 1 der Tennisgeschichte und würde das Ranking erstmals seit dem 4. November 2012 anführen.

Doch geschenkt wird Federer, der sich nach Angaben von Turnierdirektor Richard Krajicek kurz nach dem Sieg der Australian Open um eine Wildcard beworben hat, die Rückkehr nicht. Das Feld in der holländischen Hafenstadt ist illuster besetzt. Schon in der Startrunde könnte Federer beim stark besetzten Turnier auf hochkarätige Gegner treffen, ein Freilos gibt es nicht.

Zverev, Dimitrov, Goffin und Wawrinka

Federers mögliche Stolpersteine auf dem Weg zu einem dritten Titel nach 2005 und 2012 sind: der Deutsche Alexander Zverev (20, ATP 5), der Bulgare Grigor Dimitrov (26, ATP 4), der Belgier David Goffin (27, ATP 7), der ihn zuletzt in den Halbfinals der World Tour Finals besiegt hat, oder Stan Wawrinka (32, ATP 15), der das Turnier 2015 gewonnen hat.

Allerdings befindet sich Federer in «perfekter Form», wie Manager Tony Godsick am Tag nach dem Melbourne-Final in einem Mail an Krajicek geschrieben haben soll. «Für uns sind das fantastische Neuigkeiten», frohlockt der Wimbledon-Sieger von 1996, der für kurze Zeit als Berater von Stan Wawrinka arbeitete. Ab den Viertelfinals sind alle Abendspiele ausverkauft.

Gut für Federer, der in Rotterdam drei Spiele gewinnen muss, um ab dem 19. Februar seine 303. Woche an der Spitze der Weltrangliste in Angriff zu nehmen: mit Nick Kyrgios (22, ATP 14) sagte ein potenzieller Stolperstein kurzfristig ab. Er musste wegen einer Blessur am linken Ellenbogen seine Teilnahme absagen. Die Auslosung geht am Samstag über die Bühne.

Roger Federer geniesst ein Bad in der Menge

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