US Open

Roger Federer spielt wegen Irene erst in der Nacht auf Freitag

Roger Federer muss warten

Roger Federer muss warten

Roger Federers mit Spannung erwarteter US-Open-Viertelfinal gegen Jo-Wilfried Tsonga musste wegen Regens auf die Nacht auf Freitag (01.00 MESZ) verschoben werden.

Trotz der Bedrohung durch "Irene" zu Turnierbeginn gab es in den ersten acht Turniertagen der Austragung 2011 keine Verspätung. Da aber am Dienstag erstmals seit 2006 an einem Tag alle Partien ausfielen und auch am Mittwoch nur gerade eine Viertelstunde gespielt werden konnte, ist nun der termingerechte Ablauf des Turniers in Gefahr. Die Spieler der unteren Tableauhälfte stehen erst in den Achtelfinals und müssen nun im Falle des Erreichens des Endspiels bis am Sonntag jeden Tag spielen.

Protest der Topspieler

Zu den Spielern, die am Mittwoch trotz leichten Nieselregens auf die Plätze geschickt wurden, zählten auch Rafael Nadal, Andy Roddick und Andy Murray. Das Trio hatte sich nach seinem Kurzauftritt bei den Organisatoren wegen der Verletzungsgefahr protestiert. "Es stand für uns ausserhalb der Diskussion, ob die Plätze bespielbar waren oder nicht. Sie waren es nicht. Die Linien waren rutschig", sagte Roddick, US-Open-Sieger von 2003.

Allzu lange war die Leidenszeit jedoch nicht, da nach 16 Minuten wegen erneut stärkeren Regens alle Partien unterbrochen wurden: Nadal lag gegen Gilles Muller 0:3 zurück, Murray gegen Donald Young 1:2 und Roddick führte gegen David Ferrer 3:1.

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