Tennis
Roger Federer schreibt mit seinem siebten Sieg in Wimbledon Geschichte

Mit seinem siebten Sieg in Wimbledon geht Roger Federer erneut in die Geschichtsbücher ein. Er holt sich mit dem 75. Grand-Slam-Sieg die Nummer eins wieder zurück.

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103. Titel, Basel 2019 Alex de Minaur, 6:2, 6:2
103 Bilder
102. Titel, Halle 2019 David Goffin 7:6, 6:1
101. Titel, Miami 2019 John Isner, 6:1, 6:4
100. Titel, Dubai 2019 Stefanos Tsitsipas, 6:4, 6:4
99. Titel, Basel 2018 Marius Copil, 7:6, 6:4
98. Titel, Stuttgart 2018, Milos Raonic, 6:4, 7:6
97. Titel, Rotterdam 2018, Grigor Dimotrov, 6:2, 6:2
96. Titel, Melbourne 2018 Marin Cilic, 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1
95. Titel, Basel 2017 Juan Martin del Potro, 6:7,6:4,6:3
94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.
93. Titel, Wimbledon 2017 Marin Cilic, 6:3, 6:1, 6:4
92. Titel, Halle 2017 Alexander Zverev, 6:1, 6:3
91. Titel, Miami 2017 Rafael Nadal, 6:3, 6:4
90. Titel, Indian Wells 2017 Stan Wawrinka, 6:4, 7:5.
89. Titel, Australian Open 2017 Rafael Nadal, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3.
88. Titel, Basel 2015 Rafael Nadal, 6:3, 5:7, 6:3.
87. Titel, Cincinnati 2015 Novak Djokovic, 7:6 (7:1), 6:3.
86. Titel, Halle 2015 Andreas Seppi, 7:6 (7:1), 6:4
85. Titel, Istanbul 2015 Pablo Cuevas, 6:3, 7:6 (13:11)
84. Titel, Dubai 2015 Novak Djokovic, 6:3, 7:5.
83. Titel, Brisbane 2015 Milos Raonic, 6:4, 7:6, 6:4. - Es war Federers 1000. ATP-Karriere-Sieg.
82. Titel, Basel 2014 David Goffin, 6:2, 6:2.
81. Titel, Schanghai 2014 Gilles Simon, 7:6 (8:6), 7:6 (7:2)
80. Titel, Cincinnati 2014 David Ferrer, 6:3, 1:6, 6:2.
79. Titel, Halle 2014 Alejandro Falla, 7:6, 7:6
78. Titel, Dubai 2014 Tomas Berdych, 3:6, 6:4, 6:3.
77. Titel, Halle 2013 Michail Juschni, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.
76. Titel, Cincinnati 2012 Novak Djokovic, 6:0, 7:6 (9:7)
75. Titel, Wimbledon 2012 Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
74. Titel, Madrid 2012 Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5.
73. Titel, Indian Wells 2012 John Isner, 7:6, 6:3.
72. Titel, Dubai 2012 Andy Murray, 7:5 6:4.
71. Titel, Rotterdam 2012 Juan Martin Del Potro, 6:1, 6:4.
Federer feiert 2011 an den ATP World Tour Finals in London den 70. Titel im 100. Final Jo-Wilfried Tsonga, 6:3, 6:7, 6:3
69. Titel in Paris-Bercy Jo-Wilfried Tsonga, 6:1, 7:6
68. Titel in Basel 2011 Kei Nishikori, 6:1, 6:3
67. Titel in Doha 2011 Nikolay Davydenko, 6:3, 6:4
66. Titel an den World Tour Finals in London 2010 Rafael Nadal, 6:3, 3:6, 6:1
65. Titel in Basel 2010 Novak Djokovic, 6:4, 3:6, 6:1
64. Titel in Stockholm 2010 Florian Mayer, 6:4, 6:3
63. Titel in Cincinnati 2010 Mardy Fish, 6:7, 7:6, 6:4
62. Titel: Federer gewinnt die Australian Open 2010 Andy Murray, 6:3, 6:4, 7:6
61. Titel in Cincinnati 2009 Novak Djokovic, 6:1, 7:5
60. Titel: Wimbledon 2010 Andy Roddick, 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14
59. Titel: Ein emotionaler Titel! Federer gewinnt 2009 endlich die French Open in Paris Robin Söderling, 6:1, 7:6, 6:4
58. Final in Madrid 2009 Rafael Nadal, 6:4, 6:4
57. Final in Basel 2008 David Nalbandian, 6:3, 6:4
56. Titel: Federer gewinnt die US Open 2008 Andy Murray, 6:2, 7:5, 6:2
55. Titel in Halle 2008 Halle. Philipp Kohlschreiber, 6:3, 6:4
54. Titel in Estoril 2008 Nikolay Davydenk0, 7:6, 1:2 (w.o.)
53. Titel in Schanghai 2007 David Ferrer, 6:2, 6:3, 6:2
52. Titel in Basel 2007 Jarkko Nieminen, 6:3, 6:4
51. Titel: US Open-Sieg 2007 Novak Djokovic, 7:6, 7:6, 6:4
50. Titel in Cincinnati 2007 James Blake, 6:1, 6:4
49. Titel: Skpektakulärer Wimbledon-Triumph 2007 Rafael Nadal, 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2
48. Titel in Hamburg 2007 Rafael Nadal, 2:6, 6:2, 6:0
47. Titel in Dubai 2007 Mikhail Juschni, 6:4, 6:3
46. Titel: Federers Sieg an den Australian Open 2007 Fernando Gonzalez, 7:6, 6:4, 6:4
45. Titel in Schanghai 2006 James Blake, 6:0, 6:3, 6:4
44. Titel in Basel 2006 Fernando Gonzalez, 6:3, 6:2, 7:6.
43. Titel in Madrid 2006 Fernando Gonzalez, 7:5, 6:1, 6:0
42. Titel in Tokio 2006 Tim Henman, 6:3, 6:3
41. Titel: Federer gewinnt 2006 auch die US Open Andy Roddick, 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
40. Titel in Toronto 2006 Richard Gasquet, 2:6, 6:3, 6:2
39. Titel, Federer gewinnt 2006 Wimbledon Rafael Nadal, 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
38. Titel in Hamburg 2006 Tomas Berdych, 6:0, 6:7, 6:2
37. Titel in Miami 2006 Ivan Ljubicic, 7:6, 7:6, 7:6
36. Titel in Indian Wells 2006 James Blake, 7:5, 6:3, 6:0
35. Titel: Ein emotionaler Titel: Federer gewinnt 2006 die Australian Open Marcos Baghdatis, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
34. Titel in Doha 2006 Gaël Monfils, 6:3, 7:5
33. Titel in Bangkok 2005 Andy Murray, 6:3, 7:5
32. Titel: Federer gewinnt 2005 die US Open Andre Agassi, 6:3, 2:6, 7:6, 6:1
31. Titel in Cincinnati 2005 Andy Roddick, 6:3, 7:5
Federer gewinnt Wimbledon 2005, sein 30. Titel Andy Roddick, 6:2, 7:6, 6:4
29. Titel in Halle 2005 Marat Safin, 6:4, 6:7, 6:4
28. Titel in Hamburg 2005 Richard Gasquet, 6:3, 7:5, 7:6
27. Titel in Miami 2005 Rafael Nadal, 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1
26. Titel in Indian Wells 2005 Lleyton Hewitt, 6:2, 6:4, 6:4
25. Titel in Dubai 2005 Ivan Ljubicic, 6:1, 6:7, 6:3
24. Titel in Rotterdam 2005 Ivan Ljubicic, 5:7, 7:5, 7:6
23. Titel in Doha 2005 Ivan Ljubicic, 6:3, 6:1
22. Titel in Houston 2004 Lleyton Hewitt, 6:3, 6:2
21. Titel in Bangkok 2004 Andy Roddick, 6:4, 6:0
Federer gewinnt zum ersten Mal die US Open, sein insgesamt 20. Titel Lleyton Hewitt, 6:0, 7:6, 6:0
19. Titel in Toronto 2004 Andy Roddick, 7:5, 6:3
18. Titel in Gstaad 2004 Igor Andrejev, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3
Der zweite Wimbledon-Titel 2004: Sein insgesamt 17. Titel Andy Roddick, 4:6, 7:5, 7:6, 6:4
16. Titel in Halle 2004 Mardy Fish, 6:0, 6:3
15. Titel in Hamburg 2004 Guillermo Coria, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
14. Titel in Indian Wells 2004 Tim Henman, 6:3, 6:3
13. Titel in Dubai 2004 Feliciano Lopez, 4:6, 6:1, 6:2
Der erste Autralian Open-Sieg: Jahr 2004, sein 12. Titel Marat Safin, 7:6, 6:4, 6:2
11. Titel in Houston 2003 Andre Agassi, 6:3, 6:0, 6:4
10. Titel in Wien 2003 Carlos Moya, 6:3, 6:3, 6:3
Federers erster Grand Slam-Sieg: Wimbledon 2003 Mark Philippoussis, 7:6, 6:2, 7:6
8. Titel in Halle 2003 Nicolas Kiefer, 6:1, 6:3
7. Titel in München 2003 Jarkko Nieminen, 6:1, 6:4
6. Titel in Dubai 2003 Jiri Novak, 6:1, 7:6
5. Titel in Marseille 2003 Jonas Bjorkman, 6:2, 7:6
4. Titel in Wien 2002 Jiri Novak, 6:4, 6:1, 3:6, 6:4
3. Titel in Hamburg 2002 Marat Safin, 6:1, 6:3, 6:4
2. Titel in Sydney 2002 Juan Ignacio Chela, 6:3, 6:3
Roger Federers erster Titel auf der ATP-Tour, Mailand 2001 Julien Boutter, 6:4, 6:7, 6:4

103. Titel, Basel 2019 Alex de Minaur, 6:2, 6:2

Georgios Kefalas / KEYSTONE

Federers gigantische Lovestory in Wimbledon

2003: Mit dem Finalsieg gegen Mark Philippoussis wird aus dem grossen Hoffnungsträger des Welttennis am 6. Juli um 16.06 Uhr definitiv eine Realität. Der erste Major-Titel Federers hängt aber
im Achtelfinal an einem seidenen Faden, als ihn ein Hexenschuss fast zur Aufgabe zwingt. Im Viertelfinal gegen Sjeng Schalken profitiert er dann von einer starken Fussverletzung seines Gegners, ehe ihm gegen Andy Roddick und Philippoussis zwei Galas gelingen.

2004: Mittlerweile die Nummer 1, spaziert Federer mit nur 19 verlorenen Games durch die erste Turnierwoche. Auch im Viertelfinal gegen Lleyton Hewitt bleibt er trotz Satzverlust ungefährdet, im Endspiel bezwingt er Andy Roddick nach Verlust des Startsatzes. Der Amerikaner spielt enorm aggressiv und führt im dritten Satz noch einmal 4:2, ehe es eine Regenpause gibt. Federer kann dann noch einmal zulegen, gewinnt den Satz im Tiebreak und holt sich auch den vierten Durchgang.

2005: Federer kommt souverän zum Hattrick. Einzig der auf Rasen stets gefährliche Nicolas Kiefer kann ihm in der 3. Runde einen Satz entlocken. Im Final bezwingt Federer Andy Roddick mit fast traumwandlerischer Sicherheit und beendet damit auch seinen 5. Major-Final als Sieger. Roddick, dessen Bilanz gegen Federer nun bei 1:9 steht, kennt aber einen Weg, Federer zu bezwingen, wie er nicht ganz ernst gemeint, sagt: «Wahrscheinlich muss ich ihm einfach eine runterhauen.»

Geldsegen für Hilfsorganisation dank einer Wette

Ganz Grossbritannien litt im Wimbledon-Final mit Andy Murray. Bei der Hilfsorganisation Oxfam jedoch dürfte sich die Enttäuschung über seine Niederlage gegen Roger Federer in Grenzen gehalten haben. Sie erbt nach dem siebten Wimbledon-Triumph des Schweizers 100'000 Pfund Wettgewinn eines Verstorbenen. Ein gewisser Nick Newlife hatte im Jahr 2003 1520 Pfund darauf gesetzt, dass Federer mindestens siebenmal das Grand-Slam-Turnier in London gewinnt. Federer hatte sich bis zum damaligen Zeitpunkt erst einmal die Krone im All England Lawn Tennis and Croquet Club aufgesetzt. 2009 starb Newlife im Alter von 59. Ein Jahr zuvor hatte er in seinem Testament sein ganzes Vermögen inklusive der laufenden Wette der Hilfsorganisation Oxfam vermacht. Das betroffene Wettbüro «William Hill» schmerzt die Auszahlung der gewonnen Summe offenbar nicht. «Das ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen wir lächeln, wenn wir zahlen müssen», sagte ein Sprecher der Firma.(sda)

2006: Auf dem Weg zum vierten Titel in Serie bezwingt Federer fast ausnahmslos Hochkaräter: Richard Gasquet, Tim Henman, Nicolas Mahut, Tomas Berdych, Mario Ancic, Jonas Björkman und im Endspiel in vier Sätzen Rafael Nadal, womit ihm die Revanche für die Niederlage beim French Open gelingt. Er hat nun bereits neun Grand-Slam-Finals bestritten und acht davon gewonnen und sagt nachher, er habe noch nie bei einem Major-Turnier besser gespielt.

2007: Im Viertelfinal verliert Federer den zweiten Satz überraschend gegen Juan Carlos Ferrero, überlässt dem Spanier danach aber nur noch vier Games. Komplizierter wird es anschliessend gegen den zweiten Iberer: Gegen Nadal setzt sich Federer im Endspiel erneut durch, diesmal in fünf Sätzen und nach 3:45 Stunden. Er hat damit wie einst Björn Borg fünf Wimbledon-Trophäen in Serie geholt und ist nun auf Rasen in 54 Matches ungeschlagen. Federer hat unglaubliche 11 der letzten 17 Majors gewonnen.

2008: Nach sechs Partien ohne Satzverlust verliert Federer die ersten beiden Sätze gegen Rafael Nadal. Mit dem Gewinn zweier Tiebreaks in einer absolut epischen Partie erzwingt er den Entscheidungssatz, wo sich beide einen hochklassigen regelrechten Abnützungskampf liefern. Am Schluss ist es so dunkel, dass weder Spieler noch Zuschauer oder TV-Fans noch viel sehen, Nadal siegt mit 9:7. Viele Beobachter sprechen vom wohl besten Match aller Zeiten.

2009: Im Final kreuzt einmal mehr Andy Roddick Federers Weg. Der Amerikaner, der mehr unter Federers Dominanz gelitten hat als jeder andere, spielt den Match seines Lebens und hält die Partie sehr lange offen. Federer schafft es für einmal nicht, Roddicks Aufschlag zu lesen. Das erste und einzige Game schaffte er im 37. Anlauf. Das bessere Ende behält er dennoch für sich, mit 16:14 im fünften Satz. Bedanken kann sich Federer, der auch die Nummer 1 zurückerobert, bei seinem Aufschlag, mit dem ihm unglaubliche 50 Asse und weitere 39 Servicewinner gelingen.

2012: Federer-Fans erleben vor dem Final zwei ordentliche Schreckmomente. Gegen Julien Benneteau steht der Champion in der 3. Runde mehrmals zwei Punkte vor dem Ausscheiden. Gegen Xavier
Malisse im Achtelfinal muss er sich am Rücken behandeln lassen, übersteht die Situation aber doch noch. Im Halbfinal schlägt er dann Titelverteidiger Novak Djokovic und im Final Andy Murray jeweils in vier Sätzen. Damit zerstört er auch die britischen Hoffnungen auf den ersten Wimbledon-Sieg eines Briten seit 76 Jahren. Federer erobert durch den Finalsieg, seinen insgesamt 17. Major-Titel, nach mehr als zwei Jahren auch die Nummer 1 zurück.

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