Beide Schweizer verschlug es in die Tableauhälfte von Andy Murray, der sich am Donnerstag kurzfristig zur Teilnahme entschlossen hatte. Stanislas Wawrinka träfe bereits in den Achtelfinals auf den Schotten, vorausgesetzt der Romand gestaltet seine erste Partie gegen den Kroaten Dodig, die Nummer 35 der Welt, siegreich. Roger Federer trifft in Basel zum sechsten Mal auf den gleichaltrigen Starace. Nur beim ersten Duell vor sieben Jahren am Swiss Open in Gstaad vermochte der Italiener einen Satz zu gewinnen.

Die untere Tableauhälfte scheint auf den ersten Blick klar stärker besetzt als die obere Sektion mit Novak Djokovic (ATP 1), Tomas Berdych (ATP 7), Mardy Fish (ATP 8) und Viktor Troicki (ATP 17). Alle vier Qualifikanten werden in die obere Hälfte eingegliedert. Unten bekäme es Roger Federer in den Achtelfinals mit Thomaz Bellucci (Br) oder dem Finnen Jarkko Nieminen zu tun. Um den Titel in Basel erfolgreich zu verteidigen, muss Federer womöglich der Reihe nach Andy Roddick (Viertelfinal), Andy Murray (Halbfinal) und Novak Djokovic (Final) bodigen.

Ausgezeichnet schlugen sich die Schweizer vorerst in der Qualifikation, die mit acht Akteuren aus den Top 80 der Weltrangliste bereits am ersten Samstag hochklassiges Tennis bot. Marco Chiudinelli (ATP 203) besiegte den als Nummer 6 gesetzten Usbeken Denis Istomin (ATP 74) mit 7:5, 6:0. Stéphane Bohli (ATP 237) behielt gegen den Amerikaner Ryan Harrison (ATP 75) mit 6:4, 7:5 ebenfalls die Oberhand. Beide spielen am Sonntag um einen Platz im Hauptfeld.