Nach 2016 und 2017 startet Roger Federer (36) zum dritten Mal in Folge beim Turnier in Stuttgart in die Rasensaison. Euphorisch berichtet der Veranstalter von der Rückkehr des «Greatest of All Time». Der Baselbieter selber lässt sich wie folgt zitieren: «Die Atmosphäre am TC Weissenhof ist wunderbar. Man spürt sogleich, dass dort viel Leben im Klub ist.»

Auf Rasen seien seine Erwartungen natürlich gross, sagt der mit 17 Rasen-Titeln und acht Erfolgen in Wimbledon erfolgreichste Rasenspieler der Geschichte. Die Konkurrenz ist indessen gross. Gemeldet sind Titelverteidiger Lucas Pouille (ATP 18) aus Frankreich, Melbourne-Halbfinalist Hyeon Chung (ATP 22) aus Korea, oder der Australier Nick Kyrgios (ATP 24).

Im Vorjahr scheiterte Roger Federer in Stuttgart nach vergebenem Matchball an Tommy Haas.

Im Vorjahr scheiterte Roger Federer in Stuttgart nach vergebenem Matchball an Tommy Haas.

Im Vorjahr hatte Federer zwischen Miami und Stuttgart knapp drei Monate pausiert, die gesamte Sandsaison mit den French Open als Höhepunkt ausgelassen und sich stattdessen in Dubai und auf einem privaten Rasenplatz am linken Ufer des Zürichsees auf die Rasensaison vorbereitet. Er gewann danach zum neunten Mal in Halle und zum achten Mal in Wimbledon. 

Eine Teilnahme in Stuttgart macht aus geographischen Überlegungen Sinn. «Es ist nicht weit von Zuhause weg. Und natürlich hat es Spass gemacht, wieder einmal in Deutschland auf der Autobahn zu fahren», sagte Federer im Vorjahr. Bleibt zu hoffen, dass die Rückreise diesmal auf sich warten lässt. 2017 verlor Federer nach vergebenem Matchball gleich das erste Spiel.