Exklusivinterview
Roger Federer: «Ich weiss, dass ich in einer Fabelwelt lebe»

Roger Federer ist in der Form seines Lebens. Am Montag spielt er in Zürich gegen die Welt-Nummer 1 Andy Murray – um Geld für Kinder in Armut zu sammeln. Im Interview mit der «Schweiz am Wochenende» spricht er über das Pendeln zwischen zwei Welten und sein Image als «Mister Perfect».

Simon Häring und Patrik Müller
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Freude und Leidenschaft seien das Erfolgsrezept für seinen lang anhaltenden Erfolg, sagt Roger Federer.

Freude und Leidenschaft seien das Erfolgsrezept für seinen lang anhaltenden Erfolg, sagt Roger Federer.

David Biedert

Die Gäste in der Hotellobby tuscheln: Ist er es wirklich? Ja, der athletische Mann mit dem Dreitagebart ist Roger Federer. Er begrüsst die Interviewer mit festem Händedruck: «Roger. Freut mich.» Das Gespräch findet in Valbella GR statt, wo Federer mit seiner Familie so viel Zeit wie möglich verbringt. Der 35-Jährige ist tief entspannt – kein Wunder, spätestens seit seinem Erfolg in Melbourne darf er davon träumen, wieder zur Welt-Nummer 1 zu werden.

Roger Federer, Sie gelten als «Mister Perfect»: Gibt es eigentlich etwas, in dem Sie nicht perfekt sind?

Roger Federer: Ja, natürlich. Es gibt ganz viele Dinge, die ich nicht perfekt mache oder überhaupt nicht kann. Auch ich habe meine Macken und meine Probleme. Zu jedem Zeitpunkt alles richtig zu machen, ist gar nicht möglich. Darum habe ich das Mister-Perfect-Image auch nicht gern, denn ich kann die Menschen so nur enttäuschen. Es ist mir zudem ein Rätsel, woher es kommt.

Was tun Sie dagegen?

Ich versuche, mich locker und natürlich zu geben. Ich glaube, das kommt bei den Menschen gut an, weil sie merken: Egal, wie viele Sponsoren ich habe, wie viel Erfolg ich hatte, wie viele bekannte Persönlichkeiten ich kennenlernen durfte, und egal, in welcher Stadt ich mich gerade bewege: Ich bleibe ich selber. Ich weiss, wo meine Wurzeln sind. Ich weiss, wer meine Freunde und Familie sind. Ich versuche immer, mich darauf zurückzubesinnen. Ab und zu darf ich unglaubliche Dinge erleben, klar. Aber das zählt nicht wirklich zu den wichtigen Dingen in meinem Leben. Ich glaube, die Leute wissen, dass ich das so sehe.

Selbst Stars verhalten sich wie kleine Kinder, wenn sie Sie treffen können. An der Ski-WM in St. Moritz etwa Tina Weirather oder Michelle Gisin. Ist Ihnen das manchmal unangenehm?

Das war unglaublich (lacht). Sie haben zu mir gesagt: Du bist mein Idol. Da wurde ich schon etwas verlegen. Aber ich kann es verstehen. Hätte ich als kleiner Knirps die Chance gehabt, Zeit mit Stefan Edberg oder Boris Becker zu verbringen, wäre ich wahrscheinlich auch hin und weg gewesen. Ich habe es schon ab und zu im Tennis erlebt, dass ich auch gegen Leute gespielt habe, die mich als Vorbild haben, zum Beispiel Mischa Zverev in Australien.

Federer-Murray auf TV24

Das Match for Africa, das Spiel Roger Federer gegen Andy Murray, überträgt TV24 am Montagabend ab 19:30 Uhr live.

Sie setzen sich seit über 13 Jahren mit Ihrer Stiftung in Afrika für die Frühbildung von Kindern ein. Was war der Auslöser für das Engagement?

Bei der Gründung der Stiftung haben wir den Zweck bewusst sehr breit formuliert. Ich habe mir vorher länger Gedanken gemacht, was ich bewirken will: Will ich ein Dorf bauen? Oder Schulhäuser? Will ich etwas im Bereich Krankheiten machen? Ich wurde auch oft gefragt, ob ich mich als Botschafter engagieren wolle, 2006 war ich zum Beispiel Unicef-Botschafter. Und mit Adolf Ogi durfte ich bei der UNO unter dem damaligen Generalsekretär Kofi Annan das Jahr des Sports einläuten.

Sie haben sich dann für Bildungsprojekte für Kinder in Afrika entschieden. Weshalb?

Ich erinnere mich gut an meinen ersten Besuch in Port Elizabeth in Südafrika. Dort habe ich ein Projekt gesehen, das einerseits aidskranke Kinder unterstützt, auf der anderen Seite ging es darum, ihnen Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Zu wissen, dass diese Kinder eigentliche keine Chance haben, war für mich ein emotionaler Moment, der mir sehr nahe ging. Darum habe ich mich damals entschieden, mich im Bereich Bildung einzusetzen. Ich bin froh, habe ich diesen Weg eingeschlagen.

War für Sie immer klar, dass Sie eine eigene Stiftung aufbauen wollen?

Mir wurde erst später bewusst, was für ein grosser Schritt es damals war, eine eigene Stiftung zu führen und nicht eine andere zu unterstützen. Das wäre einfacher gewesen, klar. Ich habe mir aber gesagt, dass ich es gerne selber mache. Dann kannst du deine eigenen Ideen, die du hast, umsetzen und kannst genau verfolgen, was du bewirkst oder eben auch nicht. Für mich war das gute Bildung für Kinder. Denn ich denke: Was sie lernen, bleibt fürs Leben. Das öffnet den Kindern Türen. Dieser Gedanke hat sich bei mir eingebrannt.

Sie waren schon in Südafrika, Äthiopien und Malawi. Wie wichtig ist es für Sie, selber vor Ort zu sein?

Enorm wichtig. Weil zusätzlich zu meinem Beitrag auch viele andere Menschen Geld in die Stiftung geben und mir vertrauen. Auch fast alle Sponsoren unterstützen die Roger Federer Foundation. Diese Leute sollen sicher sein können, dass ihre Spende ankommt. Auch für mich ist es wichtig, unsere Programme besser zu verstehen, zu sehen, was und wie viel wir bewirken. Der Kontakt mit den Menschen vor Ort ist sehr wichtig für mich.

Wie gehen die Kinder in Afrika auf Sie zu?

Für sie bin ich einfach jemand, der ihnen helfen möchte. Ich habe das Gefühl, dass sie nicht wissen, wie berühmt ich bin. Das ist mir recht. Dort ist es egal, wie gut du Tennis spielst. Wichtig ist, dass sie Hilfe bekommen. Sie zeigen sich extrem dankbar, obwohl ich das überhaupt nicht suche. Mich macht es glücklich zu sehen, dass es ihnen besser geht und ich den Kindern bessere Chancen ermöglichen kann. Ich bin froh, wenn sie mich nicht als berühmten Tennisspieler kennen. Deshalb bin ich auch am liebsten ohne Medien unterwegs, um die Menschen zu spüren und allein mit den Kindern Zeit verbringen zu können.

Stattdessen wird Ihnen stets ein grosser Empfang bereitet ...

Bei meinen Besuchen gibt es immer zwei Teile: Ich nehme mir viel Zeit, die Kinder ohne Medien und Zuschauer in ihrem Alltag zu erleben. Ich kann dann auf Augenhöhe mit den Kindern spielen. Das ist für mich das Schönste. Auch wenn ich sehe, dass man sich gegenseitig hilft: die Mütter, die Lehrerinnen und Lehrer. Dass immer mehr Kinder Bildung erhalten. Dass sie eine gesunde Mahlzeit erhalten, dass die Eltern daran glauben, dass die Schule eine wichtige Sache ist. Dann muss aber auch gefeiert werden. Das ist dann der offizielle Teil, der sowohl für die Partner vor Ort als auch für die Bevölkerung sehr wichtig ist. Dort können die Medien gern kommen, das hilft dann unserem Anliegen, die Bildung zu fördern.

Roger Federer gut gelaunt beim Interview mit der Schweiz am Wochenende in Valbella. Roger Federer gut gelaunt beim Interview mit der Schweiz am Wochenende in Valbella.

Roger Federer gut gelaunt beim Interview mit der Schweiz am Wochenende in Valbella. Roger Federer gut gelaunt beim Interview mit der Schweiz am Wochenende in Valbella.

David Biedert

Welche Begegnungen sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

In Malawi sind mir die Kinder durch die Haare gefahren. Sie waren total vernarrt in meine Haare, haben darin gewühlt. Ihre Haare sind ja ganz anders, und sie haben noch nie die Haare eines Weissen angefasst. Das fand ich faszinierend und unglaublich. Ein schöner Moment war auch, als ich in einem riesigen Kochtopf für über hundert Kinder gekocht und einem nach dem anderen seine Portion geschöpft habe. Dann denkst du: Beginnt zu essen, solange es noch warm ist. Stattdessen haben alle gewartet. Dann wurde gebetet und still gegessen. Von einem Moment auf den anderen wird es mucksmäuschenstill. Dieser Respekt gegenüber den anderen Kindern, gegenüber den Lehrern und gegenüber dem Essen hat mich tief beeindruckt. Das zu sehen, war sehr emotional für mich.

Welche Werte vermitteln Sie Ihren eigenen Kindern?

Dass Familie und Freunde das Wichtigste sind. Gesundheit. Respekt. Toleranz. Das ist mir enorm wichtig. Das sage ich auch meinen Kindern. Immer nett sein. Immer höflich sein. Ich versuche, so durchs Leben zu gehen. Ob jetzt jemand ein Superstar ist oder nicht, das ist in meienen Augen völlig egal. Klar, wenn eine berühmte Person etwas Unglaubliches erreicht hat, ist sie sehr interessant und hat wahrscheinlich eine inspirierende und motivierende Geschichte zu erzählen, und sie ist ein Vorbild. Aber eine andere Person, die nicht bekannt ist, hat vielleicht auch eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Darum versuche ich, mit Anstand und Respekt gegenüber allen durchs Leben zu gehen. Jemandem in die Augen schauen. Grüezi und merci sagen. Das ist für mich absolute Pflicht.

Wie gehen Sie mit dem Kontrast zwischen Armut und Elend in Afrika zum Leben in der Schweiz um, wo wir alles bis zum Überfluss haben?

Manchmal ist es einfach Glück oder Pech, wo du aufgewachsen bist. Das ist mir sehr bewusst, ich weiss, um was es geht und wie viel Glück ich in meinem Leben gehabt habe. Ich versuche, mir und meinen Kindern immer wieder zu erklären: Das, was wir alles erleben dürfen, ist sehr aussergewöhnlich. Ich weiss, ich lebe in einer Fabelwelt. Wir fliegen dauernd von einem Ort zum anderen. Da ist es für mich schon auch wichtig: Wo fliege ich da drüber? Ich sehe diese Länder und wünsche mir, einmal zu sehen, wie es dort ist. Darum sind mir die Besuche in Afrika enorm wichtig.

In Melbourne sagten Sie: «Es ist wie bei der Musik. Du spielst nicht nur für dich selbst.» Spielen Sie heute mehr denn je auch für Afrika und Ihre Stiftung?

Absolut. Es wird nie mehr so einfach sein, Geld für die Stiftung zu beschaffen, wie jetzt, in dieser Phase meiner Karriere. Dessen bin ich mir sehr bewusst, und ich versuche, noch möglichst viel Geld zu generieren, wie mit dem Match for Africa. Aber ich möchte auch nicht den Fokus verlieren auf meine eigene Karriere. Auch dort habe ich Ziele. Später werde ich aber viel mehr Zeit haben, mich noch stärker einzubringen. Darauf freue ich mich. Wir gleisen auch alles so auf, dass die Stiftung langfristig Erfolg hat. Das ist für alle motivierend.

Sie selber spielen seit fast zwei Jahrzehnten. Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Man muss es gerne machen. Sonst verpufft die Energie. Du musst es lässig gestalten, auch den ganzen Trainingsaufbau. Mit wem trainierst du? Wie gestaltest du dein Umfeld? Wo trainierst du? Die Reisen, die Autogramme, die Fotos und das Erkanntwerden – das alles darfst du nicht als mühsam empfinden. Das erachte ich als wichtig.

Roger Federer mit Tennis-Reporter Simon Häring (links) und Chefredaktor Patrik Müller Roger Federer mit Tennis-Reporter Simon Häring (links) und Chefredaktor Patrik Müller

Roger Federer mit Tennis-Reporter Simon Häring (links) und Chefredaktor Patrik Müller Roger Federer mit Tennis-Reporter Simon Häring (links) und Chefredaktor Patrik Müller

David Biedert

Machen Sie das nach all den Jahren noch immer mit Freude?

Ich habe auch einmal eine Phase erlebt, in der ich mich ausgebrannt gefühlt habe. Wo ich sagte, dass ich für einmal weniger Fotos mache, weniger Autogramme gebe und andere Wege gehe als normal, oder woanders trainiere. Weil ich merke, dass ich, wenn ich so weitermache, müde bin in den Matches. Danach fühlte ich mich wieder frisch und hatte danach nie mehr ein Problem. Generell musst du einfach gerne Matches spielen. Gerne gewinnen und nicht gerne verlieren. Diese Leidenschaft muss sein. Dieses Feuer und Eis finde ich enorm wichtig. Ich bin zwar stolz auf das, was ich erreicht habe, ohne zu sehr in der Vergangenheit zu leben. Du bist immer nur so gut wie dein letzter Match. So kannst du dich antreiben. Eine absolute Zielsetzung ist eminent wichtig. Kurzfristig und langfristig. Wenn du keine Ziele und Träume mehr hast, macht es keinen Sinn.

Welche Ziele und Träume haben Sie für Afrika?

Wir konnten schon 28,5 Millionen Franken in Programme in Afrika und in der Schweiz investieren und damit 650 000 Kinder unterstützen. Bis 2018 sollen es eine Million Kinder werden. Dies wird rund 40 Millionen Franken kosten. Wir haben also noch ein gutes Stück Weg vor uns, weshalb der «Match for Africa» als Einkommensquelle wichtig ist.

Eigentlich hätte das Match for Africa ja schon im November stattfinden sollen.

Ja, aber jetzt kommt es fast noch besser. Es ist ein Traumszenario: Ich habe in Australien gewonnen, und Andy Murray ist die Nummer 1 der Welt.

Haben Sie eine Vision für Afrika?

Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Afrika ist ein riesiger Kontinent mit unheimlich viel Potenzial. In Malawi zum Beispiel besuchen heute 40 Prozent der Kinder einen Kindergarten. Das ist auf der einen Seite toll, weil es das vor ein paar Jahren noch gar nicht gab. Auf der anderen Seite ist es natürlich viel zu wenig. Das Ziel sollte ja sein, dass alle Kinder den Kindergarten besuchen. Mein grosser Wunsch mit meiner Stiftung und für Afrika ist es, dass die Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule höchste Priorität geniesst.

Tennis-Spieler und Philantrop

Mit 18 Grand-Slam-Titeln und 302 Wochen als Nummer 1 der Welt gilt Roger Federer als erfolgreichster Tennis-Spieler der Geschichte. Seit 13 Jahren präsidiert der Sohn eines Schweizers und einer Südafrikanerin die Roger Federer Foundation, die sich für Bildung von Kindern in den ärmsten Regionen Afrikas einsetzt. Bisher erreichte die Stiftung mit ihren Projekten und Initiativen 650 000 Kinder in sieben Ländern. Bis im Jahr 2018 sollen eine Million Kinder Unterstützung erhalten.

Die Roger Federer Foundation

Neben Federer, der als Präsident des Stiftungsrats amtet, wirken mit seiner Frau Mirka, Mutter Lynette und Vater Robert drei weitere Familienmitglieder mit. Vizepräsident ist Christoph Schmocker, Federers Manager Tony Godsick gehört ebenfalls dem Stiftungsrat an. Ende 2016 stiess Susanna Leemann dazu. Geschäftsführerin ist Janine Händel. Sie wird unterstützt von York Lunau, Ina Mozhendi und Elson Mkhoma, zwei sogenannten Regional Representatives, die in Johannesburg, Südafrika, wirken.

So können Sie spenden

Spenden an die Stiftung von Roger Federer können telefonisch (0901 08 08 81, 2.50 Fr./Anruf) oder per SMS mit dem Stichwort AFRIKA (Betrag) an 488 getätigt werden. Gratisteilnahme über die Website: www.match-for-africa.com.

Alle Turniersiege von Roger Federer:

103. Titel, Basel 2019 Alex de Minaur, 6:2, 6:2
103 Bilder
102. Titel, Halle 2019 David Goffin 7:6, 6:1
101. Titel, Miami 2019 John Isner, 6:1, 6:4
100. Titel, Dubai 2019 Stefanos Tsitsipas, 6:4, 6:4
99. Titel, Basel 2018 Marius Copil, 7:6, 6:4
98. Titel, Stuttgart 2018, Milos Raonic, 6:4, 7:6
97. Titel, Rotterdam 2018, Grigor Dimotrov, 6:2, 6:2
96. Titel, Melbourne 2018 Marin Cilic, 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1
95. Titel, Basel 2017 Juan Martin del Potro, 6:7,6:4,6:3
94. Titel, Shanghai 2017 Rafael Nadal, 6:4, 6:3.
93. Titel, Wimbledon 2017 Marin Cilic, 6:3, 6:1, 6:4
92. Titel, Halle 2017 Alexander Zverev, 6:1, 6:3
91. Titel, Miami 2017 Rafael Nadal, 6:3, 6:4
90. Titel, Indian Wells 2017 Stan Wawrinka, 6:4, 7:5.
89. Titel, Australian Open 2017 Rafael Nadal, 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3.
88. Titel, Basel 2015 Rafael Nadal, 6:3, 5:7, 6:3.
87. Titel, Cincinnati 2015 Novak Djokovic, 7:6 (7:1), 6:3.
86. Titel, Halle 2015 Andreas Seppi, 7:6 (7:1), 6:4
85. Titel, Istanbul 2015 Pablo Cuevas, 6:3, 7:6 (13:11)
84. Titel, Dubai 2015 Novak Djokovic, 6:3, 7:5.
83. Titel, Brisbane 2015 Milos Raonic, 6:4, 7:6, 6:4. - Es war Federers 1000. ATP-Karriere-Sieg.
82. Titel, Basel 2014 David Goffin, 6:2, 6:2.
81. Titel, Schanghai 2014 Gilles Simon, 7:6 (8:6), 7:6 (7:2)
80. Titel, Cincinnati 2014 David Ferrer, 6:3, 1:6, 6:2.
79. Titel, Halle 2014 Alejandro Falla, 7:6, 7:6
78. Titel, Dubai 2014 Tomas Berdych, 3:6, 6:4, 6:3.
77. Titel, Halle 2013 Michail Juschni, 6:7 (5:7), 6:3, 6:4.
76. Titel, Cincinnati 2012 Novak Djokovic, 6:0, 7:6 (9:7)
75. Titel, Wimbledon 2012 Andy Murray 4:6, 7:5, 6:3, 6:4
74. Titel, Madrid 2012 Tomas Berdych 3:6, 7:5, 7:5.
73. Titel, Indian Wells 2012 John Isner, 7:6, 6:3.
72. Titel, Dubai 2012 Andy Murray, 7:5 6:4.
71. Titel, Rotterdam 2012 Juan Martin Del Potro, 6:1, 6:4.
Federer feiert 2011 an den ATP World Tour Finals in London den 70. Titel im 100. Final Jo-Wilfried Tsonga, 6:3, 6:7, 6:3
69. Titel in Paris-Bercy Jo-Wilfried Tsonga, 6:1, 7:6
68. Titel in Basel 2011 Kei Nishikori, 6:1, 6:3
67. Titel in Doha 2011 Nikolay Davydenko, 6:3, 6:4
66. Titel an den World Tour Finals in London 2010 Rafael Nadal, 6:3, 3:6, 6:1
65. Titel in Basel 2010 Novak Djokovic, 6:4, 3:6, 6:1
64. Titel in Stockholm 2010 Florian Mayer, 6:4, 6:3
63. Titel in Cincinnati 2010 Mardy Fish, 6:7, 7:6, 6:4
62. Titel: Federer gewinnt die Australian Open 2010 Andy Murray, 6:3, 6:4, 7:6
61. Titel in Cincinnati 2009 Novak Djokovic, 6:1, 7:5
60. Titel: Wimbledon 2010 Andy Roddick, 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14
59. Titel: Ein emotionaler Titel! Federer gewinnt 2009 endlich die French Open in Paris Robin Söderling, 6:1, 7:6, 6:4
58. Final in Madrid 2009 Rafael Nadal, 6:4, 6:4
57. Final in Basel 2008 David Nalbandian, 6:3, 6:4
56. Titel: Federer gewinnt die US Open 2008 Andy Murray, 6:2, 7:5, 6:2
55. Titel in Halle 2008 Halle. Philipp Kohlschreiber, 6:3, 6:4
54. Titel in Estoril 2008 Nikolay Davydenk0, 7:6, 1:2 (w.o.)
53. Titel in Schanghai 2007 David Ferrer, 6:2, 6:3, 6:2
52. Titel in Basel 2007 Jarkko Nieminen, 6:3, 6:4
51. Titel: US Open-Sieg 2007 Novak Djokovic, 7:6, 7:6, 6:4
50. Titel in Cincinnati 2007 James Blake, 6:1, 6:4
49. Titel: Skpektakulärer Wimbledon-Triumph 2007 Rafael Nadal, 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2
48. Titel in Hamburg 2007 Rafael Nadal, 2:6, 6:2, 6:0
47. Titel in Dubai 2007 Mikhail Juschni, 6:4, 6:3
46. Titel: Federers Sieg an den Australian Open 2007 Fernando Gonzalez, 7:6, 6:4, 6:4
45. Titel in Schanghai 2006 James Blake, 6:0, 6:3, 6:4
44. Titel in Basel 2006 Fernando Gonzalez, 6:3, 6:2, 7:6.
43. Titel in Madrid 2006 Fernando Gonzalez, 7:5, 6:1, 6:0
42. Titel in Tokio 2006 Tim Henman, 6:3, 6:3
41. Titel: Federer gewinnt 2006 auch die US Open Andy Roddick, 6:2, 4:6, 7:5, 6:1
40. Titel in Toronto 2006 Richard Gasquet, 2:6, 6:3, 6:2
39. Titel, Federer gewinnt 2006 Wimbledon Rafael Nadal, 6:0, 7:6, 6:7, 6:3
38. Titel in Hamburg 2006 Tomas Berdych, 6:0, 6:7, 6:2
37. Titel in Miami 2006 Ivan Ljubicic, 7:6, 7:6, 7:6
36. Titel in Indian Wells 2006 James Blake, 7:5, 6:3, 6:0
35. Titel: Ein emotionaler Titel: Federer gewinnt 2006 die Australian Open Marcos Baghdatis, 5:7, 7:5, 6:0, 6:2
34. Titel in Doha 2006 Gaël Monfils, 6:3, 7:5
33. Titel in Bangkok 2005 Andy Murray, 6:3, 7:5
32. Titel: Federer gewinnt 2005 die US Open Andre Agassi, 6:3, 2:6, 7:6, 6:1
31. Titel in Cincinnati 2005 Andy Roddick, 6:3, 7:5
Federer gewinnt Wimbledon 2005, sein 30. Titel Andy Roddick, 6:2, 7:6, 6:4
29. Titel in Halle 2005 Marat Safin, 6:4, 6:7, 6:4
28. Titel in Hamburg 2005 Richard Gasquet, 6:3, 7:5, 7:6
27. Titel in Miami 2005 Rafael Nadal, 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1
26. Titel in Indian Wells 2005 Lleyton Hewitt, 6:2, 6:4, 6:4
25. Titel in Dubai 2005 Ivan Ljubicic, 6:1, 6:7, 6:3
24. Titel in Rotterdam 2005 Ivan Ljubicic, 5:7, 7:5, 7:6
23. Titel in Doha 2005 Ivan Ljubicic, 6:3, 6:1
22. Titel in Houston 2004 Lleyton Hewitt, 6:3, 6:2
21. Titel in Bangkok 2004 Andy Roddick, 6:4, 6:0
Federer gewinnt zum ersten Mal die US Open, sein insgesamt 20. Titel Lleyton Hewitt, 6:0, 7:6, 6:0
19. Titel in Toronto 2004 Andy Roddick, 7:5, 6:3
18. Titel in Gstaad 2004 Igor Andrejev, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3
Der zweite Wimbledon-Titel 2004: Sein insgesamt 17. Titel Andy Roddick, 4:6, 7:5, 7:6, 6:4
16. Titel in Halle 2004 Mardy Fish, 6:0, 6:3
15. Titel in Hamburg 2004 Guillermo Coria, 4:6, 6:4, 6:2, 6:3
14. Titel in Indian Wells 2004 Tim Henman, 6:3, 6:3
13. Titel in Dubai 2004 Feliciano Lopez, 4:6, 6:1, 6:2
Der erste Autralian Open-Sieg: Jahr 2004, sein 12. Titel Marat Safin, 7:6, 6:4, 6:2
11. Titel in Houston 2003 Andre Agassi, 6:3, 6:0, 6:4
10. Titel in Wien 2003 Carlos Moya, 6:3, 6:3, 6:3
Federers erster Grand Slam-Sieg: Wimbledon 2003 Mark Philippoussis, 7:6, 6:2, 7:6
8. Titel in Halle 2003 Nicolas Kiefer, 6:1, 6:3
7. Titel in München 2003 Jarkko Nieminen, 6:1, 6:4
6. Titel in Dubai 2003 Jiri Novak, 6:1, 7:6
5. Titel in Marseille 2003 Jonas Bjorkman, 6:2, 7:6
4. Titel in Wien 2002 Jiri Novak, 6:4, 6:1, 3:6, 6:4
3. Titel in Hamburg 2002 Marat Safin, 6:1, 6:3, 6:4
2. Titel in Sydney 2002 Juan Ignacio Chela, 6:3, 6:3
Roger Federers erster Titel auf der ATP-Tour, Mailand 2001 Julien Boutter, 6:4, 6:7, 6:4

103. Titel, Basel 2019 Alex de Minaur, 6:2, 6:2

Georgios Kefalas / KEYSTONE

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