Tennis
Rafael Nadal über die Freundschaft zu Roger Federer

Am Dienstag liefern sich die beiden besten Tennisspieler der Welt Roger Federer und Rafale Nadal in Zürich einen Schaukampf. Im Vorfeld der Partie spricht Nadal über den die Freunschaft mit dem Baselbieter und über die Schweiz.

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So verlief das Jahr für Tennis-Star Rafael Nadal
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 Nadal gewinnt in New York zum ersten Mal in seiner Karriere die US Open. Damit hat Nadal bereits alle vier Grand-Slam-Titel gewonnen.
 Nach einem enttäusschenden Turnier 2009 kehrt Nadal nach Paris zurück und gewinnt die French Open.

So verlief das Jahr für Tennis-Star Rafael Nadal

Rafael Nadal sagt im «Sonntagsblick», weshalb er nicht mehr in der Schweiz Turniere spielt:

«Ich habe 2003 und 2004 in Basel gespielt. Dabei aber zweimal in der ersten Runde verloren.» Dennoch schliesst Nadal eine Rückkehr nach Basel nicht aus. «Man weiss ja nie, vielleicht bin ich in Zukunft wieder einmal da.»

Nadal über den Ferienort Schweiz:

Bisher habe es sich noch nie ergeben, um in der Schweiz auszuspannen. «Ich habe nicht so oft frei und wenn man aus Mallorca kommt, ist es schwer, sich für eine andere Feriendestination zu begeistern. Wenn ich mal zurückgetreten bin, muss ich das mit dem Skifahren ausprobieren. Auch wenn ich da ziemlich schlecht abschneiden werde.»

Der Spanier dämpft die Erwartungen über einen allfälligen «Grand-Slam» im nächsten Jahr:

«Man muss den Leuten schon mal klar verständlich machen: Grand Slams gewinnt man nicht einfach so.» Jedes einzelne Major sei an Kraftakt. Besonders die US Open seien für Nadal besonders schwierig. «Die Bedingungen mit dem Belag sind für meine Spielweise ziemlich kompliziert».Aus diesen Gründen zweifelt Nadal daran, jemals alle vier Grand-Slam-Turniere in einem Jahr für sich entscheiden zu können.

Nadal über die Rivalität und Freundschaft mit Roger Federer:

«Es gibt zwischen uns sicher eine ­gewisse Sprachbarriere, die schwierig zu überbrücken ist. Sie müssen nur mal das Video schauen, mit dem wir die Schaukämpfe lanciert haben. Wir haben nicht mehr aufgehört zu lachen.»Wenn Federer spanisch höre, könne er sich kaum mehr halten.

«Aber unsere Beziehung ist gut, wir verstehen uns auf eine andere Weise. Roger war immer gut zu mir und ich denke, was mit uns zwei passiert ist, was wir geschafft haben, ist fantastisch für den Sport. Das Tennis hat definitiv profitiert, weil wir da sind.»