Tennis
Pflichtsieg: Roger Federer zieht ohne Probleme in Runde 3 ein

Roger Federer erreicht im French Open ohne Probleme die 3. Runde. Er schlägt den argentinischen Qualifikanten Diego Sebastian Schwartzman 6:3, 6:4, 6:4. Nächster Gegner ist der Russe Dimitri Tursunow.

Michael Wehrle
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Federer gerät zu Beginn der Partie mit einem Serviceverlust in Rückstand
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Diego Sebastian Schwartzman hält anfangs in den meisten Ballwechseln gut mit
Schwartzman im Roland Garos: Vor den French Open hat der Argentinier, die Nummer 109 der Welt, auf der ATP-Tour erst ein einziges Mal gewonnen.
Roger Federer behält auch im zweiten Satz die Oberhand: 6:4
Den dritten Satz entscheidet Roger Federer mit 6:4 für sich
Roger Federer beim Aufschlag
French Open: Federer besiegt Aussenseiter Schwartzmann in Runde 2 ohne Probleme

Federer gerät zu Beginn der Partie mit einem Serviceverlust in Rückstand

Keystone

Nach einer Stunde und 43 Minuten beendete Roger Federer seine zweite Partie in Roland Garros. Wie schon gegen Lukas Lacko in der ersten Runde gab er auch gegen Schwartzmann keinen Satz ab, verlor allerdings zu Beginn einmal seinen Aufschlag zum 1:2. Doch mit zwei Breaks in Folge korrigierte Federer seinen Fehlstart. Gegen Lacko hatte Federer bei eigenem Aufschlag höchstens zwei Punkte seines Gegners zugelassen. Federer feierte seinen 60. Sieg in Roland Garros und ist damit der einzige Mann, der bei allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens 60 Matches gewonnen hat.

Bei unangenehmen äusseren Bedingungen, nur 15 Grad, teilweise Regen, unterliefen Federer doch einige Fehler. 29 Winnern standen am Schluss 34 unerzwungene Fehler entgegen. Dennoch lief er nie in Gefahr, gegen den Qualifikanten zu verlieren, auch wenn sich die Nummer 109 der Weltrangliste tapfer wehrte und vor allem in den langen Ballwechseln von der Grundlinie gut mithielt. Aber dem nur 1,70 Meter grossen und 63 Kilogramm leichten Schwartzman fehlten die Waffen, um Federer ernsthaft weh zu tun. «Aber er hat ein sehr gutes Match gespielt», lobte Federer den 21-Jährigen, der ohne Respekt vor dem grossen Namen aufspielte. «Entspannt habe ich mich im ganzen Match nie gefühlt», sagte Federer. Von der Grundlinie sei Schwartzman sogar besser gewesen. Und mit den äusseren Bedingungen sei er gut klar gekommen. «Klar, ich wünschte, ich hätte etwas befreiter aufspielen können», sagte er. Doch interessiere ihn die Statiskik noch einem solchen Match gar nicht. Hauptsache er sei eine Runde weiter. «Es war ein solides Match und ich habe gut serviert», sagte er.

Federer freute sich nach dem Match vor allem über die Unterstützung von den Rängen, wo viele Kinder sassen. «So macht es natürlich viel Spass», sagte er. Die Fans feierten ihn begeistert, die Autogrammjäger wollten ihn kaum vom Platz lassen.

In der nächsten Runde trifft Federer am Freitag auf den Russen Dimitri Tursunow. Der 32-jährige Russe ist die Nummer 32 der Welt. In den bisherigen vier Partien gegen Federer hat er lediglich einen Satz gewonnen. Drei Matches liegen allerdings schon mindestens sechs Jahre zurück. Im März dieses Jahres in Indian Wells allerdings wars ganz knapp. Federer siegte 7:6 (9:7), 7:6 (7:2).

Aus für Timea Bacsinszky

Trotz grossem Kampf ist Timea Bacsinszky in der zweiten Runde ausgeschieden. Die bald 25-Jährige unterlag der Spanierin Carla Suarez Navarro nach fast zweieinhalb Stunden 5:7, 6:1, 4:6. Dabei vergab die Schweizerin im ersten Satz beim Stand von 5:4 zwei Satzbälle.