Nadal steuert weiter ungefährdet seinem neunten French-Open-Titel entgegen. Bis zum Viertelfinal hat er lediglich 23 Games abgeben müssen. 31 Siege hintereinander hatte er bereits von 2005 bis 2009 geschafft, ehe die Serie mit der Achtelfinal-Niederlage gegen Robin Söderling riss. Diesmal hatte der Mallorquiner, der morgen Dienstag seinen 28. Geburtstag feiert, keinerlei Mühe, diese Hürde zu überstehen. Der Serbe, der erst sein zweites Majorturnier bestritt, war nie in der Lage, der Weltnummer 1 Paroli zu bieten.

Im Viertelfinal dürfte er nun aber erstmals gefordert werden. In der Neuauflage des Vorjahresfinals trifft Nadal am Mittwoch auf seinen Landsmann David Ferrer (ATP 5), der gegen den aufschlagstarken Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 20) erstmals an diesem Turnier einen Satz verlor.

Publikumsliebling Gaël Monfils (ATP 28) und der Schotte Andy Murray (ATP 8) sorgten anschliessend dafür, dass die obere Tableauhälfte keine rein spanische Angelegenheit wird. Der im Waadtland wohnhafte Monfils machte mit Wawrinka-Bezwinger Guillermo Garcia-Lopez (ATP 39) kurzen Prozess, und Murray erwies sich für Linkshänder Fernando Verdasco (ATP 25) als zu solide.