Tennis
Nadal-Bezwinger fehlt: Die Swiss Indoors beklagen eine erste Absage

Der letztjährige Halbfinalist in Basel und aktuelle Nummer 22 der Welt, Gilles Muller, hat seine Saison beendet und fällt somit auch für das Turnier in Basel aus. Für ihn rückt ein Deutscher ins Haupttableau.

Jakob Weber
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Im letzten Jahr war für Gilles Muller erst im Halbfinal Endstation.

Im letzten Jahr war für Gilles Muller erst im Halbfinal Endstation.

Keystone

Die erste Absage für die Swiss Indoors 2017 ist eingetroffen. Der Luxemburger Gilles Muller (ATP 22) hat wegen einer Ellenbogenverletzung seine Saison vorzeitig beendet und wird somit auch nicht in Basel aufschlagen.

2016 kam der 34-Jährige in Basel bis in den Halbfinal, wo er dem Japaner Kei Nishikori in drei Sätzen unterlag. In diesem Jahr ist Muller in der Weltrangliste so hoch wie noch nie platziert. In Wimbledon gewann er überraschend gegen Rafael Nadal. Zudem feierte Muller die ersten beiden ATP-Titel seiner Karriere: In Sydney und S-Hertogenbosch.

Del Potro neu unter den Gesetzten

In Basel wäre Muller in diesem Jahr an Nummer 8 gesetzt gewesen. Seine Position unter den acht Gesetzten, die erst im Viertelfinal gegeneinander spielen können, übernimmt der zweifache Swiss-Indoors-Sieger Juan Martin del Potro.

Mullers Platz im Haupttableau geht an den Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 48). Auch der 27-Jährige war im Ranking nie besser klassiert als 2017 und schon in der Vergangenheit mehrfach Gast in Basel.

Leider abgesagt hat die Nummer 1: Rafael Nadal Der Spanier ist zurück auf dem Tennis-Thron. In Basel konnte er noch nie gewinnen, stand aber immerhin 2015 im Final.
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Swiss Indoors Basel Teilnehmer 2017
Nummer 3: Marin Cilic Der aufschlagstarke Kroate ist gewillt, seinen Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen.
Nummer 4: David Goffin Der Belgier stand 2014 im Final der Swiss Indoors. Dort unterlag er Roger Federer in zwei Sätzen und nicht mal einer Stunde Spielzeit.
Nummer 5: Roberto Bautista Agut Weltranglistenplatz 13. Noch nie war der Spanier besser. In Basel schlägt er zum ersten Mal auf.
Leider abgesagt: Nummer 6: Nick Kyrgios Der Bad-Boy wurde im letzten Jahr für Basel und Paris gesperrt, weil er sich auf dem Platz zu oft daneben benommen hat. 2017 ist er das erste Mal am Start.
Nummer 7: Jack Sock Der Amerikaner scheint sich in Basel wohl zu fühlen. 2015 stand er im Halbfinal. Auch 2017 ist er wieder am Start.
Nummer 8: Juan Martin Del Potro Sagt niemand ab, wäre der Turm von Tandil der erste Ungesetzte und damit ein Los, das keiner bekommen möchte. 2012 und 2013 gewinnt der Argentinier die Swiss Indoors.
Nummer 9: Mischa Zverev Während Bruder Alexander in Wien aufschlägt, hofft Mischa Zverev den Erfolg aus dem letzten Jahr in Basel zu wiederholen. Damals scheiterte er im Halbfinal am späteren Sieger Marin Cilic.
Nummer 10: Adrian Mannarino Der französische Linkshänder steht auf Rang 31 der Weltrangliste. Sein Karriere-Hoch mit Rang 27 könnte bald schon verbessert werden.
Nummer 11: Paolo Lorenzi Im Herbst seiner Karriere setzt der Italiener noch einmal zu einem Höhenflug an.
Nummer 12: Robin Haase Der Niederländer ist Stammgast in Basel. 2017 darf er direkt im Hauptfeld starten.
Nummer 13: Fernando Verdasco Der spanische Linkshänder schied im letzten Jahr in der ersten Runde aus und versucht sich 2017 erneut in Basel.
Nummer 14: Benoit Paire Mit seinem risikofreudigen Spiel kann der Franzose an guten Tagen jeden schlagen, an schlechten Tagen aber auch gegen jeden verlieren.
Nummer 15: Yuichi Sugita Im Schatten von Kei Nishikori wächst in Japan die nächste Tennis-Generation heran. Sugita gehört dazu. Auch er war nie höher klassiert als heute.
Nummer 16: Chung Hyeon Auch in diesem Jahr kommen wieder mögliche Stars der Zukunft nach Basel. Dazu gehört auch der junge Koreaner (21).
Nummer 17: Steve Johnson Der Amerikaner gewann in diesem Jahr das Turnier von Houston.
Nummer 18: Aljaz Bedene Der Brite mit slowenischen Wurzeln ist in der Weltrangliste auf Platz 49 rangiert und damit nach Andy Murray Grossbritanniens Nummer 2.
Nummer 19: Ryan Harrison Der Amerikaner scheiterte im letzten Jahr in Basel in der Qualifikation am späteren Halbfinal-Teilnehmer Mischa Zverev. 2017 steht er im Hauptfeld.
Nummer 20: Denis Shapovalov Der kanadische Shooting-Star befindet sich seit dem Turnier in Montreal auf dem Höhenflug. Im Juni war der 18-Jährige noch jenseits der Top 180 klassiert.
Nummer 21: Alexandr Dolgopolov Wegen seinen unkonstanten Leistungen sieht sich der Ukrainer Manipulationsvorwürfen ausgesetzt. Hat die wohl kürzeste Aufschlagbewegung auf der Tour.
Nummer 22: Leonardo Mayer Nach langer Verletzungszeit ist Mayer back on track und klettert stetig im Ranking. Nur vier seiner 13 Spiele nach dem Comeback hat Mayer verloren.
Nummer 23: Borna Coric 2014 gewann der Kroate in Basel gegen Nadal und scheiterte erst im Halbfinal.
Wildcard: Henri Laaksonen Der Schweizer war nie besser klassiert als in diesem Jahr und wäre vom Ranking für die Qualifikation berechtigt. Dank Hauptfeld-Wildcard spart er sich diese.
Wildcard: Marco Chiudinelli Wie auch in den letzten Jahren steht Marco Chiudinelli auch 2017 dank einer Wildcard im Hauptfeld.
Absage: Aufgrund einer Ellenbogenverletzung nicht in Basel: Die Nummer Gilles Muller Im letzten Jahr steht der Luxemburger im Halbfinal von Basel. In Wimbledon triumphiert er in diesem Jahr über Nadal.

Leider abgesagt hat die Nummer 1: Rafael Nadal Der Spanier ist zurück auf dem Tennis-Thron. In Basel konnte er noch nie gewinnen, stand aber immerhin 2015 im Final.

Keystone