Wawrinka musste 158 Minuten lang auf dem Platz stehen, ehe sein siebter Viertelfinaleinzug des Jahres feststand. Um ein Haar hätte er sich eine gute Stunde früher in die Garderobe verabschieden können. Im Tiebreak des zweiten Satzes hatte er bei 6:3 drei aufeinanderfolgende Matchbälle, von denen er aber keinen verwerten konnte. Erst im elften Game des Entscheidungssatzes schaffte er dann die Differenz gegen den schlaksigen Rechtshänder Chardy, gegen den er nun im Head-to-Head 3:0 führt.

Der Romand hat nun einen Tag Pause, ehe voraussichtlich ein grösseres Kaliber wartet. In der Runde der letzten acht trifft Wawrinka auf den topgesetzten Andy Murray, den stärksten Spieler der letzten Monate, oder den Slowaken Lukas Lacko.