Der bisherige Show-Wettbewerb, bei dem ein Team Europa gegen eine Welt-Auswahl antritt, wird in den offiziellen Turnier-Kalender aufgenommen, wie die Profiorganisation ATP mitteilte.

Der Laver Cup wird in diesem Jahr vom 20. bis 22. September in Genf zum insgesamt dritten Mal ausgetragen. Das Format ähnelt dem des Ryder Cup im Golf. Der Wettbewerb scheint bei den Topspielern, grossen Gefallen gefunden zu haben.

Die ATP, die den Teamwettbewerb auch schon in ihren Kalender auf der Website aufgenommen hat, wird den Laver Cup von der Vermarktung wie auch vom Personal her voll unterstützen. Weltranglisten-Punkte gibt es, zumindest vorerst, nicht. Ab 2020 startet die ATP ihren eigenen Teamwettbewerb, den ATP Cup, bei dem 15 Millionen Dollar Preisgeld sowie 750 Zähler vergeben werden.

"Wir haben den Laver Cup kreiert, um die Grössen dieses Sports in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu feiern und das Interesse an unserem Sport zu steigern", sagte Tony Godsick, Vorsitzender des Laver Cup und CEO von Team8, der eigenen Managementfirma von Roger Federer. Godsick ist auch Manager von Federer.

Auch Federer zeigte sich hocherfreut. "Jetzt wo ich mich dem Ende meiner Karriere näher, ist es wunderbar zu wissen, dass der Laver Cup Teil jener Tour sein wird, der ich über 20 Jahre meines Lebens gewidmet habe", meinte der 20-fache Grand-Slam-Sieger in einem offiziellen Statement.

Auch die Captains der beiden Teams, Tennis-Legenden John McEnroe und Björn Borg, sowie Namensgeber Rod Laver zeigten sich unisono sehr froh. "Der Laver Cup ist für mich die schönste Woche im Jahr", sagte etwa der Schwede Borg.