Im Achtelfinal hielt der 73 Plätze besser klassierte und eigentlich formstarke Italiener die Partie nur gerade bis zum 2:2 im ersten Satz ausgeglichen. Danach zog der 26-jährige Schaffhauser unwiderstehlich davon und brauchte weniger als eine Stunde für die erste Viertelfinal-Qualifikation in diesem Jahr.

Laaksonen blickt auf eine miserable erste Jahreshälfte zurück. Selbst auf Challenger-Stufe hatte er nur zweimal zwei Partien in Folge gewonnen. Der erstmalige Fall aus den Top 150 seit fast zwei Jahren drohte. Auch in Bastad war der Beginn für Laaksonen alles andere als optimal verlaufen. Eigentlich war das Turnier im schwedischen Seebad für den Schweizer Davis-Cup-Spieler bereits nach der Qualifikation vorbei gewesen. Als Lucky Loser profitierte er aber von einer kurzfristigen Absage, und nun nützt der schweizerisch-finnische Doppelbürger die unverhoffte Chance auf überzeugende Art.

Auch im Viertelfinal gegen den italienischen Qualifikanten Simone Bolelli (ATP 153) ist er am Freitag alles andere als chancenlos. Die bislang einzige Partie verlor er vor vier Jahren beim Challenger-Turnier in Genf in der Halle knapp. Bolelli scheint allerdings gut in Form. Im Achtelfinal schaltete er den topgesetzten French-Open-Viertelfinalisten Diego Schwartzman nach 3:5-Rückstand im ersten Satz 7:6 (10:8), 6:3 aus.