Sara Errani realisierte am Sonntag den dritten und entscheidenden Punkt. Kritisch war es für Italien nur im ersten Einzel geworden: Roberta Vinci (WTA 13) tat sich gegen Alexandra Panowa überraschend schwer. Erst nach 3:13 Stunden und der Abwehr von vier Matchbällen setzte sie sich gegen die Weltnummer 136 mit 5:7, 7:5, 8:6 durch. Schon in den Spielen 2 und 3 sorgte dann Sara Errani (WTA 7) für die frühe Entscheidung. Gegen Irina Chromatschewa (WTA 236) und Alisa Kleybanowa (WTA 183) gab sie insgesamt bloss sieben Games ab.

Russland musste wegen Verletzungen (Maria Scharapowa), einer Terminkollision des Fedcup-Finals mit dem "WTA Tournament of Champions" (Maria Kirilenko, Anastasia Pawljutschenkowa, Jelena Wesnina) oder anderen Gründen (z.B. Swetlana Kusnezowa) auf nicht weniger als elf besser klassierte Spielerinnen verzichten.

Italien holte den Fedcup-Titel nach 2006, 2009 und 2010 zum vierten Mal.