Für Hingis, die Gewinnerin von fünf Grand-Slam-Titeln im Einzel, neun im Doppel und zwei im Mixed, hat sich der Wechsel der Doppelpartnerin gleich beim ersten Auftritt gelohnt. Mit der Inderin Sania Mirza fand die perfekte Ergänzung, die sich wie sie auf das Doppel konzentriert - im Gegensatz zur Italienerin Flavia Pennetta, mit der sie im letzten Jahr spielte. In Indian Wells gewannen die topgesetzten Hingis/Mirza überlegen ohne Satzverlust- im Final auch gegen die als Nummer zwei gesetzten Makarowa/Wesnina. Für Hingis war es bereits der 42. Titel im Doppel.

"Es ist grossartig, dass es gleich bei der Premiere mit dem Turniersieg geklappt hat", sagte eine strahlende Hingis. "Wir passen sehr gut zusammen. Sania verfügt über eine starke Vorhand und kann von der Grundlinie auch mit den besten Einzelspielerinnen mithalten, und ich bin stark am Netz und kann da die Punkte machen." Es sei aber schon erstaunlich, dass es ohne Training gleich beim ersten Turnier so gut geklappt hat.

Die Ziele sind nun klar. Mirza, die am Montag auf Platz 3 der Doppel-Weltrangliste klettert, und Hingis, die neue Nummer 5, streben die Qualifikation für das Masters in Singapur und den Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier an. Einer weiteren Zusammenarbeit, bereits nächste Woche in Miami, steht jedenfalls nichts im Weg.