Australian Open
Heute vor 20 Jahren kürte sich Martina Hingis zur jüngsten Tennis-Legende

Letztes Jahr erst gewann Martina Hingis eine Silbermedaille an den Olympischen Spielen. Ihre erste Profi-Saison war allerdings bereits 1994 – und drei Jahre danach gewann sie ihren ersten Grand Slam-Titel an den Australian Open.

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Martina Hingis 1997
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Sie schlägt Mary Pierce klar mit 6:2 und 6:2.
Auch im Doppel holte Hingis die Trophäe – zusammen mit der Weissrussin Natallja Swerawa.
Im selben Jahr folgten auch noch die Titel in Wimbledon und den US-Open – an den French Open scheiterte sie im Final.
Sie gewann im Jahr 1997 satte 93.8% aller Partien.
Damit wurde Sie auch zur jüngsten Weltranglistenerste aller Zeiten.

Martina Hingis 1997

Keystone

6:2, 6:2, so lautete das klare Ergebnis im Final der Australian Open 1997. Martina Hingis schlägt die Französin Mary Pierce und sichert sich somit nicht nur ihren ersten Grand Slam-Titel im Einzel-Tennis, sondern auch einen Rekord, den sie bis heute hält:

Sie ist die jüngste Grand Slam-Siegerin aller Zeiten – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.

Mit ihrem Sieg läutet sie auch ihr erfolgreichstes Jahr in der Einzel-Tenniskarriere ein:

  • Sie gewinnt nach Saisonstart 37-mal in Folge – nur Steffi Graf holte mehr (45 Stück)
  • Am 31. März 1997 wurde sie zur jüngsten Weltnummereins der Geschichte gekürt.
  • Sie erreichte an den French Open das Finale, musste sich dort aber geschlagen geben
  • Sie gewann den Wimbledon-Titel in drei Sätzen
  • Sie holte die Trophäe an den US Open gegen Venus Williams mit 6:0 und 6:2
  • Über das Jahr hinweg hatte sie eine Siegesquote von 93,8%

Bis heute kamen noch einige Titel hinzu – so erfolgreich wie im Jahr 1997 war Hingis, zumindest im Einzel-Tennis nicht mehr.

Nochmals zwei Siege an den Australian Open, 12 Grand Slam-Titel im Doppel und 5 Titel im Mixed-Tennis. Und im letzten Jahr holte sie zusammen mit Timea Bacsinszky eine Silbermedaille im Doppel an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. (hug)

Heidi Diethelm zielt – schiesst – und trifft. Die 47-jährige Kauffrau begann erst 2003 mit dem Schiessen. Fünf Jahre später stieg sie bereits ins Nationalkader ein.
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Mit ihrer Bronzemedaille im Sportpistole 25 Meter brach sie schon am vierten Tag den Edelmetall-Fluch für die Schweiz. Sie gewann 2014 sowohl die Schweizer- als auch den Weltcup mit der Sportpistole. Ausserdem 2013 die Europameisterschaften.
Nur ein Tag später tritt Fabian Canellara zu seinem letzten Rennen an. Der 35-Jährige gewann bereits 2008 die Olympische Goldmedaille im Zeitfahren – und war von 2006 bis 2010 vier Mal Weltmeister im Zeitfahren.
Er überzeugt vollkommen und beschert der Schweiz Olympia-Gold. Zwischen Ihm und dem Zweitplatzierten, Tom Dumoulin, lagen stolze 47 Sekunden.
Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer rudert sich tags darauf zu einer weiteren Gold-Medaille. Noch vor vier Jahren, an den Olympischen Spielen in London, lag das Ruderteam lediglich auf Platz fünf.
Lucas Tramèr, Mario Gyr, Simon Schürch und Simon Niepmann holen damit die dritte Medaille für die Schweiz. Für den Schweizerischen Ruderverband ist es jedoch bereits die siebte Goldene die sie von den Olympischen Spielen mit nach Hause nehmen kann.
Trotz des frühen Out von Timea Bacsinsky im Einzel, zeigte sie im Doppel, zusammen mit Martina Hingis, eine solide Leistung. Nachdem Hingis ursprünglich mit Bencic im Doppel und mit Roger Federer im Mixed antreten hätte sollen – beide aber verletzungsbedingt Forfait gaben – Bacsinsky rückte als Doppel-Partnerin nach.
Auch wenn sie sich im Finale gegen Russland geschlagen geben müssen, so bleibt ihnen trotzdem eine Silbermedaille für die Schweiz. Hingis gewann in ihrer langen Karriere, abgesehen vom French Open im Einzel, jedes der vier Grand Slam-Turniere – sowohl im Einzel, im Doppel als auch im Mixed. Für Bacsinsky ist der zweite Platz an den Olympischen Spielen der bisherige Karriere-Höhepunkt.
Turn-Sternchen Giulia Steingruber qualifiziert sich gleich für drei Finals. Bei ihrer Paradedisziplin, dem Sprung, springt sie auf den Schweizer Turnolymp. Nachdem sie bereits zwei Europameister-Titel an der heimischen Meisterschaft in Bern holte – am Sprung und am Boden – waren die Erwartungen an Steingruber hoch.
Sie holt das erste Olympia-Edelmetall im Turnen seit 1996 – und ist die erste Turnerin, welche an den Olympischen Spielen eine Medaille gewinnt. Die Turnerin durfte bereits bei den Eröffnungsspielen die Schweizer Fahne tragen und zeigte, abgesehen von zwei Stürzen am Sprung, eine sehr solide Leistung an den Olympischen Spielen in Rio.
In Rio musste sich Nicola Spirig nur gegen die US-Amerikanerin Gwen Jorgensen geschlagen geben. Ihren ersten Titel gewann die Zürcherin bereits 1999: Sie gewann die ETU Europameisterschaft in Portugal. Ausserdem gewann Spirig 2001 den Junioren-Weltmeistertitel sowie 2003 den U23-Weltmeistertitel. Von 2009 bis 2015 wurde sie nochmals fünf Mal Europameisterin.
Sie konnte zwar nicht an die Leistungen aus London 2012 anknüpfen, dort gewann sie Gold, zeigte trotz allem eine herausragende Leistung. Mitstreiterin Jolanda Annen erreichte einen starken 14. Rang.
Schon vor dem Rennen wurde bekannt gegeben, dass Mountainbiker Nino Schurter die Schweizer Fahne an der Schlussfeier tragen wird. Doch nicht nur deswegen hatte er Grund zu Jubeln.
Nach Bronze 2008 in Peking, Silber 2012 in London, was fehlte da? Richtig. Gold in Rio! Die Schweiz hat somit an den Olympischen Spielen in Rio drei Mal Gold, zwei Mal Silber und zwei Mal Bronzemedaillen gewonnen.

Heidi Diethelm zielt – schiesst – und trifft. Die 47-jährige Kauffrau begann erst 2003 mit dem Schiessen. Fünf Jahre später stieg sie bereits ins Nationalkader ein.

KEYSTONE/AP/EUGENE HOSHIKO