In einer Partie, die mehr von der Spannung als von spektakulären Ballwechseln (total 108 unerzwungene Fehler) lebte, gewann Jankovic, die vor fünf Jahren in Indian Wells gewonnen hatte, den ersten Satz dank eines Zwischenspurts vom 2:2 zum 6:2. Dreimal ging die Serbin danach auch im zweiten Durchgang mit einem Break in Führung, dreimal musste sie Halep wieder aufschliessen lassen. Nach der 3:1-Führung brachte sie ihren Aufschlag bis zum Beginn des dritten Satzes aber nie mehr durch.

Auch dort führte Jankovic noch einmal 2:1 und 3:2 mit einem Break, doch die Rumänin liess sich nicht abschütteln. Mit dem 18. Servicedurchbruch der Partie nützte sie nach 2:37 Stunden ihren ersten Matchball. Beide Spielerinnen hatten je hundert Punkte gewonnen.

Ihren Sieg widmete die Halep ihrem Cousin, der sich kurz vor Beginn des Turniers das Leben genommen hatte. Sie hatte daran gedacht, ihre Teilnahme abzusagen, wurde nun aber mit ihrem elften und grössten WTA-Titel sowie einem Preisgeld von 900'400 Dollar belohnt wurde.