Im ersten Einzel hatte Timea Bacsinszky der 18-jährigen Karen Barbat beim 6:0, 6:1 nur ein Game überlassen. Schnyder hatte anschliessend gegen Wozniacki trotz guter Leistung 3:6, 3:6 verloren.

Bacsinszky dominierte die Weltnummer 543 deutlich, der Klassenunterschied war so gross, wie im Ranking. Die Welsche erfreut sich im Ferienparadies am Roten Meer einer guten Form, in vier Sätzen hat sie im Einzel nur gerade fünf Games abgegeben.

Schnyder geriet gegen die Melbourne-Halbfinalistin 0:3 in Rückstand, forderte dann aber der Weltnummer 1 alles ab. Sie zeigte kämpferisch eine einwandfreie Leistung und diktierte die Mehrheit der Punkte, die laufstarke und ballsichere Wozniacki war aber letztlich ein wenig zu solide.

Im Doppel liessen dann die beiden besten Schweizerinnen nichts anbrennen und nahmen Wozniacki den Aufschlag schon im ersten Satz zweimal ab. Für Dänemark erwies sich wie in den letzten Jahren als zu grosses Handicap, dass sie über keine zweite Spielerin verfügen, die auf diesem Niveau mithalten kann.

Die Schweizerinnen geniessen nun einen Ruhetag und spielen dann am Samstag einen "Final". Falls sie diesen gewinnen sollten, bestreiten sie im April ein Playoff-Spiel zum Aufstieg in die Weltgruppe II.