Richard Branson
Glamour pur am Necker Cup: So gehts am exklusivsten Tennisturnier des Jahres zu und her

Momentan findet auf der Karibik-Privatinsel von Multimilliardär Richard Branson das exklusivste Tennisturnier der Welt statt. Teilnehmen kann nur, wer berühmt ist oder sehr viel Geld hat.

Philipp Reich, watson.ch
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So sieht die Tennis-Anlage auf Necker Island, der Privatinsel von Multimilliardär Richard Branson, aus

So sieht die Tennis-Anlage auf Necker Island, der Privatinsel von Multimilliardär Richard Branson, aus

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Necker Island ist ein 0,29 Quadratkilometer grosses Eiland im Nordosten der Jungferninsel in der Karibik. Sie ist nur 840 Meter lang, 650 Meter breit und gehört seit 1979 dem britischen Multimilliardär Richard Branson. Der Virgin-Gründer ist privat ein leidenschaftlicher Tennis-Spieler und veranstaltet deshalb jährlich den sogenannten «Necker Cup», ein Turnier für Promis und solche, die es gerne wären.

Im exklusiven Resort für 34 Gäste und mit rund 100 Angestellten spielen 16 aktuelle und ehemalige ATP- und WTA-Profis mit 16 Amateuren vom 24. bis zum 29. November in Teams um den Turniersieg. In diesem Jahr mit dabei: Caroline Wozniacki, Björn Borg, Serena Williams, Tommy Haas, Pat Cash, Tennys Sandgren, Genie Bouchard und viele mehr.

Bransons Turnier gibt reichen Amateurspielern die einmalige Möglichkeit, sich mit den Besten der Welt zu messen. Gespielt wird in Teams mit je einem Profi und mindestens zwei Amateuren. Währen die Tennis-Elite eingeladen wird, müssen die restlichen Teilnehmer tief in die Tasche greifen.

Keine Frage: Hier ist Richard Branson der Boss

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Schlappe 115'000 US-Dollar kostet der sechstägige Trip für ein Paar, wenn jemand davon am Turnier teilnehmen will. Nur zuschauen ist aber auch kein Problem ... für 90'000 Dollar. Immerhin residiert man dafür noch im Resort auf Necker Island, das im Vorjahr von Hurrikan Irma fast dem Erdboden gleichgemacht und in diesem Jahr wiedereröffnet wurde. 45'000 Dollar kosten fünf Nächte auf einer weniger exklusiven Nachbarinsel mit Tagesausflug zum Tennisturnier. Der Erlös des Turniers wird für wohltätige Zwecke aufgewendet.

Sportlich geht es nicht um viel – ausser natürlich für den ehrgeizigen Veranstalter. So bereitete sich Branson im Vorfeld mit der ehmaligen Weltnummer 1 Maria Scharapowa als Hitting Partner auf sein Turnier vor. Das scheint genützt zu haben: Nach drei Partien soll der 68-Jährige noch immer ungeschlagen gewesen sein.

Richard Branson mit Tennisspielerin Maria Sharapova

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Branson bei einer Partie Schach mit Scharapowa

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Für die Tennis-Profis ist der Necker Cup eine willkommene Ablenkung vom teils monotonen Turnier-Alltag. Sichtlich Spass hat Social-Media-Queen Genie Bouchard (WTA 88). Via Instagram gewährt die 24-jährige Kanadierin ihren 1,8 Millionen Followern facettenreiche Einblicke in ihren abwechslungsreichen Alltag auf der Insel.

Ja, Tennis hat Bouchard tatsächlich auch gespielt

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Gut ist auch mal Pause angesagt

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Doch nicht nur die extrovierte Bouchard, auch Wozniacki und Ex-Poker-Profi «Tony G» zeigen auf ihren Kanälen, wie schön das Leben in Bransons Resort ist.

«Tony G» heisst im richtigen Leben übrigens Anatanas Guoga und ist nicht nur Poker-Profi, sondern auch Politiker. Von 2014 bis 2016 war er für die liberale Partei LRLS litauischer Abgeordneter im Europaparlament.

Noch nicht ganz so bekannt wie Bouchard, Wozniacki und «Tony G» ist Nicole Gibbs. Was noch nicht ist, kann aber noch werden ... Die 25-jährige Amerikanerin ist die Weltnummer 124 und verpasste ihren ersten ITF-Titel seit vier Jahren zuletzt nur, weil sie kurz vor ihrer Reise auf Necker Island im Final von Las Vegas von Belinda Bencic geschlagen wurde.